Zu Ehren des zwölften Jahrestages ihres Debüt-Mixtapes “Playtime Is Over”, dachte Nicki Minaj über ihren Erfolg als Frau im Hip-Hop nach und reflektierte ihren Einfluss auf die Popkultur im Allgemeinen.

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Credit: Ander Gillenea / GettyImages

Einfluss auf Musik und Mode
"Vor zwölf Jahren habe ich mein erstes Mixtape gedroppt“, begann Rapperin Nicki Minaj ihren Instagram-Post von Ende letzter Woche zu Ehren ihres Jubiläums. "Ich habe jedes einzelne Wort in jedem einzelnen Lied geschrieben. Darüber bin ich so stolz. Schließlich trugen, so wie ich, alle pinke Haare, einen Pony und ‘Barbie’-Halsketten. Bunte Perücken kamen wieder in Mode. Alle zogen sich plötzlich an wie Puppen.”

Weiterhin sprach sie ihren Dank an alle Kolleginnen aus, die sie für ihren Support anerkannt haben. “In meinem Interview habe ich immer klipp und klar gesagt, wer mich zu meinen Werken inspiriert hat. Heutzutage scheint es ja irgendwie cool geworden zu sein, so zu tun, als würden andere Künstler einen nicht beeinflussen. Deswegen ein Shoutout an alle, die genug Eier in der Hose haben dies zu tun”, schrieb die 36-Jährige und stellte anschließend noch klar, dass sie aber eigentlich keine Bestätigung von jemand anderem als sich selbst nötig habe.

Balance scheint nicht gerade ihre Stärke
Natürlich wäre Nicki Minaj nicht sie selbst, wenn sie nicht noch eine Klatsche an die Medien parat gehabt hätte. “Bitte hört auf darüber zu schreiben, was ich alles nicht getan habe. Ihr seid alle ziemlich krank [im Kopf] und ich werde euch einen nach dem anderen in [meinem Podcast] ‘Queen Radio’ auseinandernehmen”, drohte sie und bedankte sich letztendlich noch fix bei ihren Fans mit den wenigen Worten: “Ich liebe, verehre, schätze und danke euch. Möge Gott euch schützen.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Uneinigkeit über ihren Erfolg
Und wie das im Internet nun mal so ist, spalten sich auch über diesen Post die Geister. Während die einen ihren Star ebenso genial finden, wie Nicki Minaj sich selbst, argumentieren die anderen, dass die “MEGATRON”-Interpretin sich ihre Sporen auch nach zwölf Jahren im Geschäft noch immer nicht verdient habe. Außerdem sei sie zu "passiv-aggressiv" und dafür wäre "dieser Text ein gutes Beispiel".

Eingefleischte Fans lehnen diese Meinung im Übrigen ab und schrieben zum Beispiel: “Zwölf Jahre später und sie ist immer noch die Queen des Rap.” Ein anderer Kommentar liest sich wie folgt: “Nicki war schon immer respektvoll und talentiert, aber wurde von der Musikindustrie konstant unterschätzt. Sie hat für viele andere Rapperinnen den Weg geebnet und die Wortspiele in ihren Texten sind nicht von dieser Welt. Nicki, du hast etwas Besseres verdient.”

Egal, ob man Nicki Minaj nun gut oder eher überflüssig findet: Wegzudenken ist die kontroverse Musikerin mit der großen Klappe und den pfiffigen Texten auf jeden Fall nicht mehr.