Nicht nur Ariana Grande soll von Ken Ehrlich unterdrückt worden sein, der Grammy-Veranstalter soll auch Nicki Minaj gemobbt haben, sodass sie sieben Jahre lang geschwiegen hat und ihm seine Aktionen durchgehen ließ.

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Ariana Grandes Grammy-Nullnummer
Dass Nicki Minaj und Ariana Grande gut befreundet sind, ist kein Geheimnis mehr. Beide Künstlerinnen standen schon mehrfach gemeinsam im Tonstudio, erarbeiteten die Singles “Bang Bang”, “The Light Is Coming”, “Side to Side” und “Bed” und droppten dazu passende Musikvideos. Doch nicht nur vor der Kamera verstehen sie sich gut, sondern stärken der jeweils anderen ebenfalls in schwierigen Situationen den Rücken und schlossen sich nun gewissermaßen zusammen, um gegen den Grammy-Veranstalter Ken Ehrlich vorzugehen.

Letzterer Mann hatte gegenüber dem Team von der “Associated Press” gestanden, dass Grande nicht bei den diesjährigen Grammys auftreten wird, weil es “zu spät gewesen sei, etwas zusammenzustellen”. “Als wir endlich an dem Punkt angelangt waren, an welchem wir dachte, es könnte funktionieren, dachte sie, dass es zu spät wäre, etwas auf die Beine zu stellen. […] Es ist einfach nur schade. Sie ist eine tolle Künstlerin und ich würde es lieben, wenn ich sie im nächsten Jahr in der Show haben könnte”, sagte Ehrlich unter anderem aus. Doch wirklich die Wahrheit erzählt hatte der Veranstalter scheinbar nicht, wie Ariana in mehreren Tweets verlauten ließ und die Nase gestrichen voll hatte. “Ich habe drei verschiedene Songs angeboten. Es geht darum, zusammenzuarbeiten. Es geht darum, sich unterstützt zu fühlen. Es geht um Kunst und Ehrlichkeit - und nicht die Politik. Nicht darum, einem einen Gefallen zu tun oder Spiele zu spielen. Es ist nur ein Spiel für euch ... und es tut mir leid, aber für mich bedeutet Musik etwas anderes”, schrieb die Pop-Prinzessin unter anderem nieder und möchte von dem Veranstalter nicht mehr unterdrückt werden.

Nicki steht ihr bei
Ariana hat am Ende ihren Worten Taten folgen lassen, sich die Verleihung daheim angeschaut und sich im Anschluss bei allen Fans bedankt, nachdem sie mit ihrer LP “Sweetener” den Preis für das “Beste Gesangsalbum - Pop” einheimsen konnte.

Doch nicht nur Grande war von Ken Ehrlich schlecht behandelt worden. Wie Freundin Nicki Minaj nun ebenfalls aussagte, habe er sie “sieben Jahre lang gemobbt” und dafür gesorgt, dass die sonst so laute Rapperin den Ball flach gehalten hatte. Doch damit soll jetzt Schluss sein: “Ich habe den selben Mann verärgert, den Ariana gerade des Lügens bezichtigt hat, Grammy-Produzent Ken. Ich wurde sieben Jahre lang gemobbt, aus Angst nichts zu sagen”, heißt es in ihrem übersetzten Tweet, den Minaj wie folgt beendete: “Ich werde meinen Fans in der nächsten Episode von #QueenRadio die Wahrheit sagen, das verdienen sie.”

Was genau die “Anaconda”-Rapperin mit diesem Statement sagen möchte, ist noch immer nicht erläutert worden. Am kommenden Wochenende wird Minaj endlich ihr Schweigen brechen und den Machenschaften Ehrlichs ein Ende setzen.