In Sachen Liebe und Romantik ist Sam Smith “ziemlich unerfahren” und gestand, dass er deshalb viele Probleme hat und nicht zufrieden in seinem Leben ist.

Sam-Smith-Performs-During-The-Thrill-Of-It-All-World-Tour-2018-In-Shanghai.jpg

Credit: VCG / GettyImages

Smith möchte sich öffnen
“Als ich das Wort nicht-binär/genderqueer gesehen, mich darüber informiert und ich die Leute reden gehört habe, dachte ich: ‘Verdammt, das bin ich.’ Nicht-binär/genderqueer bedeutet, dass man sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt. Du bist eine Mischung aus vielen verschiedenen Dingen. Du bist deine ganz eigene, spezielle Kreation. Das ist es, wie ich mich sehe - ich bin weder männlich noch weiblich. Ich denke, ich bewege mich irgendwo dazwischen. Es befindet sich alles auf demselben Spektrum”, erklärte Brite Sam Smith erst vor wenigen Wochen gegenüber dem “I Weigh Interview” auf Instagram und sagte aus, dass er selbst nicht genau weiß, was in seinem Kopf vorgeht. Vor allem aber versucht er sich aktuell so zu akzeptieren, wie er ist, damit er endlich glücklich sein kann. Und zu seinem persönlichen Glück gehört ebenfalls ein Mann in seinem Leben. Doch diesen hat der “The Thrill of It All”-Interpret zum redaktionellen Zeitpunkt noch nicht gefunden und sprach in der Juniausgabe vom britischen “GQ”-Magazin über seinen Gefühlszustand.

Er selbst fühlt sich demnach “ziemlich jung und unerfahren”, wenn er übers Thema Liebe nachdenkt und bestätigte, dass exakt diese Tatsachen “viele Probleme und seine Traurigkeit” hervorrufen würden. “Das ist etwas, gegen was ich schon die ganze Zeit ankämpfe. Ich glaube, dass es die Wurzel von allem ist. Wenn es um die Arbeit geht, bin ich wie ein 40-jähriger Mann - meine Verantwortungen, wo ich wohne, das alles ist verrückt. In Sachen Romantik hingegen fühle ich mich einfach ziemlich jung und unerfahren. Und ich glaube, dass geht allen queer-Leuten so.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Because you can can can

A post shared by Sam Smith (@samsmith) on

Seine erste Erfahrung in der Schwulenszene stempelte Smith im Übrigen als “unschön und traumatisch” ab. “Es waren nicht die besten; es war eher gewalttätig und angsteinflößend. Vor allem war es ein Schock, als ich von einem kleinen Dorf in der Mitte vom Nichts nach London gezogen war. Ich hatte die Szene [im Stadtteil] Vauxhall geliebt, jedoch schließt dort alles, was ich wirklich deprimierend finde. Ich weiß, dass manche Zeiten schlimm waren, jedoch war es spannend und befreiend. Ich vermisse das. Jetzt gehe ich nicht mehr so häufig raus.Es war wirklich sexuell [angehaucht]. Das habe ich damals gar nicht begriffen - bis ich meine Therapie gestartet und einige tief verankerten Dinge aufgearbeitet hatte. Diese ersten Erfahrungen waren keine guten. Ich wurde nicht verletzt, jedoch war es der totale Horror, es war traumatisch. […] Und es war der erste Moment, in welchem ich die Traurigkeit spürte. Es war einfach ein komplett anderes Leben, als das, was ich aus meinem Dorf kannte.”