Nachdem Christina nichts über ihre Kollegen und den Vormundschaftsprozess öffentlich sagen wollte, rechnete Britney mit ihrer ehemaligen “The Mickey Mouse Club”-Kollegin ab.

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Brit rechnet ab
Nach 13 langen Jahren konnte Britney Spears ihren eigenen Vater als Vormund loswerden und ist endlich frei. Die US-amerikanische Sängerin muss von nun an nicht mehr auf Jamie Spears hören, welcher nicht nur ihren Aufenthaltsort und ihr Leben bestimmte, sondern auch dafür sorgte, dass die berühmte Musikerin nicht noch einmal heiraten oder Kinder bekommen kann.

“Diese Vormundschaft schadet mir viel mehr, als dass sie mir nützt. Ich verdiene es, ein Leben zu haben! Ich habe mein ganzes Leben lang hart gearbeitet. Ich verdiene es, zwei bis drei Pausen im Jahr einlegen zu dürfen und zu tun, was ich tun möchte. […] Ich will mein Leben zurück ... und nicht die Sklavin von irgendwem sein. […] Ich würde ehrlich gesagt gerne in der Lage sein, meine Familie zu verklagen, sie gehören ins Gefängnis”, erklärte Britney während ihrer Zeugenaussage vor Gericht und rechnete nach dem Ende des Rechtsstreits mit ihrer Schwester und eigenen Mutter ab.

Xtina war nicht für sie da
Im Juni 2021 veröffentlichte ihre ehemalige “The Mickey Mouse Club”-Kollegin Christina Aguilera ein Foto mit Britney und versuchte ihr den Rücke zu stärken. Während des Rechtsstreits schrieb sie folgende aufmunternden Worte nieder:

“In den vergangenen Tagen habe ich viel an Britney und an alles gedacht, was sie durchmacht. Es ist nicht akzeptabel, dass eine Frau oder überhaupt ein Mensch, der sein Schicksal kontrollieren will, sein Leben nicht so leben kann, wie er es will”, so Aguilera, die hinzufügte, dass Britney “alles Glück der Welt und wahre Liebe verdient” habe. 

“Ich freue mich für sie”
Doch wirklich an ihrer Seite war Christina Aguilera während des Prozesses nicht, wie Britney nun erklärte. Stattdessen hatte sie die US-Sängerin gebraucht, welche mit eigenen Augen mitbekommen hatte, wie sehr sie von ihrem eigenen Vater unterdrückt worden war. Doch Aguilera soll bewusst geschwiegen und keine Zeugenaussage getätigt haben. Das zumindest kam mittlerweils ans Licht, nachdem die Sängerin bei den Latin GRAMMY Awards nach Spears gefragt worden war. Christinas Pressesprecher schritt ein und erklärte dem Journalisten: “Nein, heute Abend sprechen wir darüber nicht. Es tut mir leid.”

Xtina selbst fügte hinzu, dass sie die Frage nicht beantworten darf, ging einen Schritt weiter und sagte: “Aber ich freue mich für sie.”

Ab Sekunde 45 kannst Du Dir die Reaktionen anschauen:

Rundumschlag
Das Video machte am Ende die Runde und wurde selbst von Britney Spears betrachtet. Diese ließ sich ihren Mund nicht verbieten, veröffentlichte den Clip in ihrer Instagram-Story und richtete sich mit einer Nachricht an Christina Aguilera.

“Ich liebe und verehre jeden, der mich unterstützt hat, aber sich weigern zu reden, wenn man die Wahrheit kennt, kommt einer Lüge gleich. 13 Jahre in einem korrupten, missbräuchlichen System zu sein – warum ist es so schwer für die Leute, darüber zu sprechen? Ich bin diejenige, die das durchgemacht hat”, schrieb Britney unter anderem nieder und fügte hinzu, dass sie als Person tatsächlich wichtig sei.

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Credit: britneyspears / Instagram

Auch griff Britney ihren Pressesprecher an und nannte ihn eine “Ratte”. Christina hat sich unterdes nicht öffentlich zu jenem Statement zu Wort gemeldet und performte stattdessen ihre Songs “Samos Nada” und “Pa Mis Muchachas” live bei der Veranstaltung.