Während Britney vor Gericht ihren Vormundschaftskampf ausgetragen hatte, nutzte ihre Schwester den Prozess als Verkaufshilfe für ihre Memoiren.

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#FreeBritney
Schon vor Jahren war es einigen Fans von Britney Spears aufgefallen, dass sie sich nicht mehr frei bewegen und tun und lassen konnte, was sie wollte. Erst in 2020 kam ans Licht, dass der US-Superstar noch immer unter der Fuchtel ihres Vaters stand, welcher nicht nur ihre Finanzen, sondern auch ihren Körper und ihren Geist beherrschte. Die 39-Jährige durfte seit 2008 nicht mehr über ehre Gagen oder ihre Unterkunft, ihre Termine oder ihr Sozialleben entscheiden. Ihre Supporter gingen daraufhin auf die Straßen und forderten das Gericht auf, die Vormundschaft aufzuheben, die #FreeBritney-Bewegung war gestartet.

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Ende ist in Sicht
Monate hat es gedauert, Britney Spears stand selbst via Telefonschalte im Zeugenstand und sagte gegen ihren Vater Jamie aus. Neben ihrem Vormund schoss die Sängerin ebenfalls gegen ihre restlichen Familienmitglieder, welche ihr in der ganzen Zeit nicht zur Seite standen.

Im September 2021 war der Alptraum endlich vorbei: Jamie Spears wurde offiziell als Vormund entlassen. Im Gerichtssaal in Los Angeles entzog Richterin Brenda Penny “im besten Interesse der Betreuten” dem 69-jährigen Vater alle Ämter.

Britneys Anwalt Mathew Rosengart sprach schließlich zu allen Fans und bestätigte die positiven Neuigkeiten, welche tagelang vor dem Gebäude gewartet hatten: 

Teilt gegen Schwester aus
Während Britney Spears vor Gericht stand und ihren Vater als Vormund entlassen wollte, blickte die ganze Welt nach Los Angeles. Und ihre eigene Schwester Jamie Lynn stand ihr nicht bei, sondern nutzte die Gunst der Stunde und versuchte ihre eigenen Memorieren zu promoten. “I Must Confess: Family, Fame, and Finding it Out” sollte das Buch eigentlich heißen, welches im Januar 2022 auf den Markt kommen soll. Mit dem Titel bezog sich die jüngere Schwester von Britney auf ihren Nummer-eins-Hit “Baby One More Time” und sorgte damit für viele negative Schlagzeilen.

Mittlerweile hat Jamie Lynn den Namen ihrer Memoiren umgeschrieben und möchte das Werk “Things I Should Have Said” nennen, doch für ihre eigene Schwester hat es sich damit erledigt. Via Instagram teilte Britney aus und schrieb im Kommentarfeld folgende Zeilen nieder:

“Psssssss, es gibt gute Neuigkeiten ... Ich überlege, nächstes Jahr ein Buch zu veröffentlichen. Aber ich habe Schwierigkeiten damit, mir einen Titel zu überlegen. Vielleicht können mir meine Fans helfen!!!! Option #1: ... ‘Scheiße, ich weiß es wirklich nicht’ Option #2 ... ‘Mir ist die Meinung anderer Leute wirklich wichtig’ !!!! Was meint ihr?????”, fragte sie ihre Follower.

Passend dazu wurden über 18.000 Kommentare hinterlassen. Einige der besten Antworten auf die Frage haben wir hier zusammengestellt:

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Credit: britneyspears / Instagram

Das war im Übrigen nicht das erste Mal, dass Britney Spears gegen ihre Schwester ausgeteilt hat. “Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich gerne meine ganze Familie verklagen. Ich würde außerdem gerne meine Geschichte mit der Welt teilen und erzählen was sie mir angetan haben, anstatt ein stilles Geheimnis zu sein, von dem sie alle profitieren”, sagte Britney Spears während der Gerichtsverhandlung zu ihrer Vormundschaft im Sommer 2021.

Das gesamte Telefongespräch mit der Richterin kannst Du Dir hier anhören: