Nachdem ihr Vater als Vormund zurücktreten möchte, durfte Britney wieder über ihre sozialen Medien bestimmen und deaktivierte nun alle Accounts.

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Vormundschaft bald aufgehoben
2019 hat Britney Spears erstmals vor Gericht gegen ihren Vater und ihr Team geklagt, fühlte sich “wie eine Sklavin” und hoffte darauf, endlich wieder über ihre Finanzen und ihr Leben bestimmen zu können.

“Diese Vormundschaft schadet mir viel mehr, als dass sie mir nützt. Ich verdiene es, ein Leben zu haben! Ich habe mein ganzes Leben lang hart gearbeitet. Ich verdiene es, zwei bis drei Pausen im Jahr einlegen zu dürfen und zu tun, was ich tun möchte. […] Ich will mein Leben zurück ... und nicht die Sklavin von irgendwem sein. […] Ich würde ehrlich gesagt gerne in der Lage sein, meine Familie zu verklagen, sie gehören ins Gefängnis”, erklärte Brit während ihrer Zeugenaussage. “Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte heiraten und noch ein Baby bekommen, aber ich habe eine [Intrauterinpessare] in mir, damit ich nicht schwanger werden kann. Ich möchte zum Arzt gehen und mir die Spirale entfernen lassen, aber sie lassen mich nicht. Sie wollen nicht, dass ich noch ein Baby in die Welt setze. Es fühlt sich an, wie tot zu sein.”

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Fast zwei Jahre hat der Spaß gedauert, bevor sich die Musikerin den ehemaligen Bundesanwalt Mathew Rosengart suchte und schließlich den ersten Sieg im Vormundschaftsprozess einstrich: Vater Jamie kündigte im August 2021 an, zurücktreten zu wollen. Kurz darauf durfte Britney ihr Leben via Instagram und Co. mit allen Fans teilen und gestand jenen, dass sie in den letzten 24 Monaten allen etwas vorgespielt hatte und unglücklich war.

Nacktheit & Insta-Detox
Nachdem öffentlich bekannt worden war, dass Jamie Spears als Vormund ihrer mittlerweile 39 Jahre alten Tochter über deren komplettes Leben bestimmt hatte, fühlte sich Britney “endlich frei”. Und das zeigte sie ihren Followern auf Instagram: Mit unzähligen Busen-Bildern und Videos von ihrem nackten Hintern richtete sich die zweifache Mutter an alle Hater und fügte hinzu, dass sie tun und lassen würde, was sie wolle …

Ob Britney jene Postings am Ende selbst den Vormundschaftsprozess kosten können? Fans machen sich derweil Sorgen um mögliche Konsequenzen nach der Veröffentlichung von allen Fotos und Videos. Möglich wäre es, dass diese vor Gericht falsch ausgelegt werden und erklären sollen, dass Spears noch immer nicht erwachsen und sich ihrer Position als Promi nicht bewusst sei …

Doch auch die 39-Jährige könnte dies mittlerweile begriffen haben und deaktivierte am späten Dienstagabend, den 14. September 2021 ihre Accounts auf Instagram und Twitter. Der Grund sei jedoch ein anderer, wie sie klarstellte: “Macht euch keine Sorgen, Leute - ich mache nur eine kleine Pause von den sozialen Medien, um meine Verlobung zu feiern. Ich werde bald zurück sein.”

Wir sind gespannt!