30 Millionen Dollar soll der Streamingriese für die exklusiven Rechte von einer Kanye West-Dokumentation bezahlt haben, welche noch in 2021 veröffentlicht werden soll.

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Credit: Jeff Kravitz / GettyImages

Auf und ab
Kanye West hat vor allem in den vergangenen fünf Jahren viel erlebt. Der US-Rapper und Designer stand nicht nur während seiner “Saint Pablo”-Tournee im Herbst 2016 auf der Bühne und Hasstiraden losgelassen, er brach anschließend auch zusammen, man lieferte ihn ein und ihm wurde eine bipolare Störung diagnostiziert. Monate später setzte der vierfache Vater seine Medikamente ab, weil sie ihn “künstlerisch einschränken” würden und erklärte unter anderem gegenüber Jimmy Kimmel: “Es ist wichtig, über unsere mentale Gesundheit zu sprechen, vor allem, weil ich dunkelhäutig bin - es gab niemals einen Therapeuten innerhalb unserer afroamerikanischen Gemeinde.”

“Ich denke, es ist gut, dass mich meine Mama nicht mit Medikamenten vollgepumpt hat, als ich mit fünf Jahren meinen ersten kompletten Blackout hatte. Denn es hätte sein können, dass ich nie Ye geworden wäre. Und es gibt Zeiten, in denen ich zumindest glücklich bin, dass ich weiß, dass [ich bipolar] bin”, fügte West hinzu, bevor er vom “journalstar” wie folgt zitiert worden war:

“Ich muss dem ganzen verrückten Ding zuvor kommen. Ich sage dir, bei mir wurde eine bipolare Störung diagnostiziert, ich habe seit fünf Monaten keine Medizin genommen und ich rede super ruhig mit dir. Ich kriege meinen Schlaf. Ich trinke nicht viel Alkohol. Ich trinke viel Wasser und ich arbeite an meiner Ernährung und an meinem Geist. Und ich rede und umgebe mich mit Menschen, die mich lieben.”

Scheidung
Die ganze Zeit über stärkte Kim Kardashian ihrem Ehemann den Rücken und scheint nun endgültig die Nase voll zu haben. Nachdem Kanye im Juli 2020 öffentlich erneut eine Scheidung angesprochen und sich die Reality-Queen zu Unrecht hinter seinem Rücken mit Meek Mill getroffen hatte, hing der Haussegen schief.

“Seitdem sich Kim mit Meek im Warldolf [Hotel] für die Gefängnisreform getroffen hatte, versuche ich mich scheiden zu lassen”, schrieb West nieder und scheint damit den “Criminal Justice Reform Summit” im Sommer 2018 in Los Angeles gemeint zu haben. “Meek ist mein Mann und respektvoll. Das ist mein Kerl. Kim hat sich daneben benommen. Ich bin fünf Milliarden Dollar oder mehr schwer. Jesus! Ihr alle habt dennoch nicht auf MJ [Michael Jackson] gehört und jetzt glaubt ihr denen???”, fragte sich der mit einer bipolaren Störung diagnostizierte Rapper abschließend und löschte wenige Stunden später die Tweets erneut …

Mittlerweile hat Kardashian die Scheidung eingereicht und soll sich seit Mitte Februar 2021 in den Verhandlungen mit ihrem Noch-Ehemann befinden. Glaubt man den Angaben von TMZ, so soll der Rapper die Villa in Hidden Hills, Kalifornien abgetreten haben, sodass die vier gemeinsamen Kinder im Eigenheim aufwachsen können.

Eigene Doku
Ob wir alle schon bald einen Einblick hinter die Kulissen vom Kardashian-West-Clan bekommen werden? Glaubt man den aktuellen Berichten vom Billboard-Magazin, so soll noch im Jahre 2021 eine eigene Dokumentation des Rappers veröffentlicht werden. Nach jahrelangen Dreharbeiten plant der Streamingdienst Netflix die Doku-Reihe mit Kanye West, welche sage und schreibe 30 Millionen Dollar wert gewesen sein soll.

Neben eigenen gedrehten Clips im Eigenheim soll es ebenfalls "noch nie gesehenes Material” präsentiert werden. Ebenfalls zum Thema wird neben seiner Karriere im Musikbusiness und als Designer auch die gescheiterte US-Präsidentschaftskandidatur in 2020. Produziert wurde die Doku-Reihe von den Musikvideoregisseuren und -produzenten Clarence “Coodie“ Simmons und Chike Ozah, die als Duo “Coodie&Chike“ für Kanye die Visualisuerungen “Jesus Walks (Version 3)" und “Through the Wire" erarbeiteten.

Ein Erscheinungsdatum gibt es derweil noch nicht.