Die “Black Heart Foundation”, welche sich um die Zukunft von fleißigen Studenten kümmert, kann sich über eine großzügige Spende freuen: Stormzy hat dank seiner eigenen Organisation einen Scheck von 500.000 Pfund einreichen können.

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Credit: Jim Dyson / GettyImages

Spende an Anti-Rassismus Organisation
Stormzy hat sich nach ganz oben rappen können und selbst eine Kollaboration mit Jay-Z abgesagt, weil er dies nicht mit seinem eigenen Glauben vereinbaren konnte. Stattdessen arbeitete der britische Grime-Star an seinen ganz eigenen Tracks und veröffentlichte Ende 2019 das Album “Heavy Is the Head", welches vom Gospel inspiriert worden war. Passend dazu hatte er seine eigene “#Merky”-Wohltätigkeitsorganisation ins Leben gerufen, Spenden gesammelt und damit talentierte und nicht privilegierte Schülerinnen und Schüler finanziell unterstützen können.

Wie die BBC nun herausgefunden haben möchte, hat der dunkelhäutige Rapper einmal wieder einen XXL-Scheck ausgestellt und diesen an die “Black Heart Foundation” überreicht, welche sich als Organisation gegen Rassismus einen Namen machen konnte und Studenten und Studentinnen supportet.

Der Geschäftsmann Ric Lewis gründete seine Stiftung im Jahr 2000 und durch das 2013 ins Leben gerufene “Black Heart”-Stipendium finanziert kann er Menschen jeden Alters, die sich sonst keine höhere oder weiterführende Ausbildung leisten könnten, unter die Arme greifen. 500.000 Pfund - rund 550.000 Euro - werden in den kommenden Wochen und Monaten an alle Hilfsbedürftigen verteilt, welche dank Stormzy nun allen zur Verfügung stehen. Die Stipendiaten werde das Geld verwenden, um die Lebenshaltungskosten während des Studiums decken zu können, anstatt ihre Zeit damit zu vergeuden, währenddessen auch noch in ihrer Freizeit jobben gehen zu müssen. Studiengebühren und Lernmaterial wurden ebenfalls von den Spenden bezahlt.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sagte Show nach bewusster Diskriminierung ab
Stormy selbst hat sich schon vor Jahren für seine Mitmenschen eingesetzt und sagte im April 2019 wenige Minuten vor einer eigentlichen Show in Österreich seinen Slot ab. “Als aller erstes möchte ich mich bei jedem entschuldigen, der für mich angereist war und mich sehen wollte. Ich bin selbst traurig darüber, dass ihr eure Zeit und euer Geld verschwendet habt. Das letzte, was ich tun möchte, ist jene zu enttäuschen, die mich die ganze Zeit unterstützt haben”, erklärte der Rapper und sagte anschließend, dass er nicht einfach auftreten hätte können, weil er “sowieso Unmengen an Geld bekommen würde”, folgendes: “Ehrlich gesagt? Nein! Die Security hat keine ‘ehrlichen Fehler’ gemacht. Dunkelhäutige Jungs wie ich werden schon immer so behandelt. […] Beim ersten Mal war es vielleicht ein ’Fehler’, wenn wir aus der Masse herausgezogen und kontrolliert werden. Beim 150sten Mal dann auch. Beim 300sten Mal natürlich ebenfalls … […] Wie dem auch sei: Scheiß auf das Festival. Es tut mir wirklich leid für all meine Unterstützer, die sich Zeit genommen und Geld ausgegeben haben. […] Ihr seid die Leidtragenden für die rassistischen Sicherheitskontrollen beim Festival und ich hoffe, ihr versteht, warum ich es tun musste. Und wenn nicht, dann könnt ihr euch verpissen. Mir geht’s auch so gut.”