Während Supporter des Superstars noch immer davon ausgehen, dass Britney gegen ihren Willen festgehalten wird, meldete sich ihr Vater zur Kampagne “FreeBritney” zu Wort.

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Credit: Todd Williamson / GettyImages

#FreeBritney
Nachdem Britney Anfang April 2019 in eine Psychiatrie eingewiesen worden war, veröffentlichte ihre Mutter eine kryptische Nachricht via Instagram und sorgte dafür, dass sich Spears’ Fans Sorgen machten. Es kam sogar so weit, dass die US-Sängerin ihre geplante Las Vegas-Residency komplett gecancelt hatte und als Grund ein familiäres Problem angegeben hatte.

“Ich weiß gar nicht, wo ich damit anfangen soll, denn das ist schwer zu sagen. Ich werde meine neue Show ‘Domination’ nicht performen. Ich habe mich gefreut und darauf vorbereitet, euch alle in diesem Jahr zu sehen und es bricht mir das Herz. Dennoch ist es wichtig für mich, dass meine Familie immer an erster Stelle steht. Vor ein paar Monaten war mein Vater im Krankenhaus und wäre beinahe gestorben. Wir sind alle so dankbar, dass er lebend herausgekommen ist, aber er hat noch einen langen Weg vor sich. Ich musste diese schwierige Entscheidung treffen, um mich zu dieser Zeit voll und mit aller Energie auf meine Familie konzentrieren zu können. Ich hoffe, ihr könnt mich verstehen”, schrieb Britney Spears via Instagram nieder und sorgte am Ende dafür, dass ihre Fans die “#FreeBritney”-Initiative starteten.

Ihre Supporter versuchen seit über 16 Monaten dafür zu sorgen, dass Britney mit 38 Jahren erstmals über ihr Vermögen, ihren Aufenthaltsort und ihr Leben bestimmen kann. Ihr eigener Vater Jamie hat bis dato noch das Sorgerecht für Spears und will mit den Verschwörungstheorien und dem Gerücht, dass er die Musikerin gefangen halten würde, nichts zu tun haben. Er bezeichnete die Bewegung als “Witz” und gestand den Journalisten der Zeitung der New York Post: “Alle diese Verschwörungstheoretiker wissen nichts. Die Welt hat keine Ahnung. Es ist Sache des Gerichts von Kalifornien, zu entscheiden, was für meine Tochter am besten ist. Es geht niemanden etwas an.”

Der 68-Jährige hat auch Gerüchten den Garaus gemacht, dass er oder andere Familienmitglieder Geld aus Britneys Nachlass genommen haben. “Ich muss jedes Jahr jeden ausgegebenen Nickel und Cent dem Gericht melden. Wie zum Teufel würde ich etwas stehlen? Menschen werden verfolgt und es flattern Morddrohungen ins Haus. Es ist schrecklich. Wir wollen keine solchen Fans. Ich liebe meine Tochter. Ich liebe alle meine Kinder. Aber das ist unsere Sache. Es ist privat.”

Keine Lust auf Hater
Britney Spears selbst hat sich nicht zur “#FreeBritney”-Bewegung zu Wort gemeldet und stattdessen via Instagram durchleuchten lassen, dass sie nicht mehr wisse, “wem sie noch glauben kann”.

“In Los Angeles zu wohnen ist wirklich krass. Manchmal kann es einsam sein. Man weiß nie, wem man noch vertrauen kann und manche Leute können falsch sein. Ich habe einen sehr kleinen Freundeskreis und tue einfach das, was mich glücklich macht”, schrieb Britney unter anderem nieder. “Hallo Leute, ich melde mich bei allen, die sich um mich sorgen. Alles ist gut. Meine Familie hat in letzter Zeit viel Stress und Ängste durchgemacht, daher brauchte ich einfach Zeit, um mich zu fassen. Aber keine Sorge, ich komme bald wieder.”