Statt wieder zum Alltag überzugehen, möchte Lena weiterhin einen Gang runterschalten und sich um ihre Psyche und Gesundheit kümmern.

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Credit: Franziska Krug / GettyImages

Bastelte Masken
Ende März 2020 hatte Lena Meyer-Landrut erst einen Beitrag im Netz veröffentlicht und damit auf Schutzmasken aufmerksam gemacht, welche man aus alten Shirts basteln konnte. “Außer zu Hause bleiben und Hände waschen gibt es eine Sache, die wir jetzt alle machen können, um das Virus zu bremsen. Und das ist: Maske auf! Die professionellen medizinischen Masken sind momentan knapp und wir wollen sie dem medizinischen Personal auf keinen Fall wegnehmen! Aber du kannst dir eine wirkungsvolle Maske zu Hause selber basteln”, schrieb sie unter anderem nieder und fügte hinzu: “Also: So leicht war es noch nie, das Richtige zu tun. Einfach basteln, aufziehen, wann immer du in Kontakt zu anderen kommst. Und Vorbild sein in dieser Krise.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Yoga statt Shootings
Fast vier Monate sind seither vergangen, Lena stand nur noch selten vor der Kamera und wenn, dann mit genügend Sicherheitsabstand und einer Schutzmaske. Statt auf einen vollen Terminkalender zu blicken, konnte die Sängerin abschalten und sich ihrer neuen Leidenschaft widmen - dem Yoga.  Das zumindest gestand sie gegenüber dem Team von Mercedes-Benz und erklärte: “Ich versuche positiv zu denken und die Zeit daheim so gut es geht zu nutzen. Für mich ist es ebenfalls wichtig, dass ich die sozialen Medien dazu nutze, damit ich andere Menschen daran erinnere, weiterhin achtsam und aufmerksam zu sein. Falsche Nachrichten schaden jedem einzelnen. In der letzten Woche habe ich sogar meinen eigenen Mundschutz gebastelt. Da steckt keine Magie hinter - die erste ging in die Hose. Ich glaube, ich brauch einfach nur ein bisschen mehr Übung.”

“Ich nehme mir täglich zehn Minuten und reflektiere die Sachen, die wirklich Bedeutung haben - die mir wichtig sind. Ich höre Musik, die mich entspannen lässt. Musik kann so vieles sein: es kann nicht nur beim Relaxen helfen, sondern auch die Frustration reduzieren und dafür sorgen, dass man alles rauslässt.”

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Credit: Mercedes-Benz

Keine Lust auf normalen Alltag
Mittlerweile gibt es Lockerungen im Lockdown, die Geschäfte haben alle wieder geöffnet und man darf sich erneut mit seinen Freunden und Kollegen zum Kaffee treffen. Dass Lena nicht so schnell zur Normalität zurückkehren will, schrieb sie nun via Instagram nieder.

“Erstes Shooting nach gefühlt 700 Jahren. […] Aber in mir bleibt die Ruhe. Ich will nicht das wir wieder ‘back to normal’ sind. Es gibt vieles was verändert und verbessert werden muss und sich die Zeit vor Corona zurückzuwünschen fühlt sich feige an. Im Jetzt sein und positiv nach vorne schauen und was anpacken, was lernen, was verändern. Auch wenn’s nur winzig klein ist”, erklärte sie ihren Fans und bekam diverse Herz-Emojis als Antwort auf jene Worte präsentiert.