Der 24-Jährige muss schon bald erneut vor Gericht antanzen und dieses Mal geht es nicht um seine aktuelle Haftstrafe, sondern um eine millionenschwere Klage von ehemaligen Businesspartnern.

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Credit: MICHAEL CAMPANELLA / GettyImages

Steht unter Hausarrest
Kurz nachdem 6ix9ine aus dem Knast entlassen worden war und die restlichen Monate seiner Haftstrafe daheim absitzen muss, wurde er wieder im Netz aktiv. In seinem eigenen Tonstudio erarbeitete der skrupellose Rapper diverse neue Tracks und droppte letzten Endes bereits das Stück “GOOBA” und die Nummer-eins-Single “TROLLZ”, wobei letzteres Werk in Zusammenarbeit mit Nicki Minaj entstanden und in Amerika bereits mit einer goldenen Schallplatte ausgestattet worden war. Doch das soll es noch lange nicht gewesen sein:

Während der Sprechgesangskünstler mit Regenbogenhaaren die Tage bis zum Ende seines Hausarrests und der damit verbundenen Übergabe seiner Fußfessel herunterzählt, erstellte er einen weiteren Hit. “YAYA” heißt das Werk, welches am Freitag, den 03. Juli 2020 veröffentlicht und mit einem Musikvideo komplementiert worden war. Dieses Mal hingegen rappt Daniel Hernandez, so sein bürgerlicher Name, auf Spanisch und droppt eine Bar nach der anderen auf einem Reggaeton-Beat. Schon in der Vergangenheit zollte er der Heimat seines aus Puerto Rico stammenden Vaters und seiner mexikanisch-amerikanischen Mutter seinen Tribut und performte spanische Lyrics auf “BEBE” und “MALA”.

Im neuesten Streich hat er dennoch keinen neuen Kollaborationspartner am Start und amüsierte sich stattdessen mit in Bikini gekleideten Ladies, welche sich in einer Badewanne voller Milch räkelten ... Hier geht's zum Musikvideo von “YAYA”:

Erneut verklagt
Selbst nach dem Ende des Hausarrests ist der 24-Jährige nicht aus dem Schneider, sondern muss in den darauffolgenden fünf Jahren diverse Auflagen seiner Bewährung erfüllen und darf nicht noch einmal straffällig werden. 6ix9ine selbst muss ebenfalls mehrfach vor Gericht erscheinen und sich diverse Klagen vom Leib schaffen. Im neuesten Fall wurde er von zwei Konzertveranstaltern auf schlappe 5,3 Millionen US-Dollar verklagt, nachdem er in 2018 ein Konzert ohne Vorankündigung abgesagt hatte, einen anderen Deal eingegangen war und stattdessen am gleichen Abend an einem anderen Ort auf der Bühne stand. Wie die britische Zeitung “NME” berichtete, wird der New Yorker von Benhur Tesfalidet und Anton Alexander der Verleumdung, des Betrugs und der Vertragsverletzung beschuldigt.

6ix9ine, so heißt es in den Unterlagen, soll damals eine Anzahlung in Höhe von 58.470 US-Dollar bekommen und via Instagram behauptet haben, dass er jene Summe nie erhalten hätte. Die beiden Konzertveranstalter hatte er ebenfalls als “korrupt” und “betrügerisch” abgestempelt, welche in 2018 bereits eine Klage eingereicht und wieder zurückgezogen hatten. Ob es dieses Mal klappen wird?!