Nachdem weltweit die Ressourcen von Mundschutz oder Desinfektionsmittel zu Grunde gehen, möchte Deutsch-Rapper Xatar ins Geschäft mit einsteigen, jene Dinge selbst produzieren und verkaufen.

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Credit: Christian Marquardt / GettyImages

Rapper möchte Geld machen
Xatar ist nicht nur ein erfolgreicher Sprechgesangskünstler, sondern auch Gründer und Inhaber der Labels Alles oder Nix Records und Groove Attack TraX. Sein letztes Album “Alles oder Nix II”, welches nach einer dreijährigen Wartezeit am 21. September 2018 erschienen war, schaffte es im Anschluss an die Spitze der deutschen Charts und war ein voller Erfolg. Auch Acts wie SSIO, Schwesta Ewa, Eno, Mero und Sero el Mero, welche er alle gesigned hatte, bringen dem deutschen Allroundtalent kurdischer Abstammung richtig Kohle ein und schaffen es immer mal wieder in die Top-Listen in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz.

Doch Giwar Hajabi, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, möchte sich auch in der aktuellen Zeit die Taschen voll machen und kam nun auf die Idee, Masken und Desinfektionsmittel zu produzieren. Passend dazu erklärte er via Instagram: “Freunde. Aufgrund der Corona Pandemie sind die Ressourcen an Masken, Desinfektionsmitteln etc. sehr knapp. Unternehmen und Krankenhäuser brauchen dringend Nachschub.Wir nutzen nun unser internationales Netzwerk um Masken und weitere benötigte Produkte in großen Mengen anbieten zu können.”

Wie sich der “Alles oder Nichts”-Boss diesen Move vorstellt und welche Ressourcen er hat, ist nicht bekannt gegeben worden.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So bastelst Du Dir Deine eigene Maske
Während Xatar einen Mundschutz nach dem anderen produzieren und verkaufen möchte, hat sich Lena Meyer-Landrut schon Ende März 2020 dazu entschlossen, sich ihre eigenen Masken zu basteln. Die “Only Love”-Sängerin erklärte via Instagram: “Außer zu Hause bleiben und Hände waschen gibt es eine Sache, die wir jetzt alle machen können, um das Virus zu bremsen. Und das ist: Maske auf! Die professionellen medizinischen Masken sind momentan knapp und wir wollen sie dem medizinischen Personal auf keinen Fall wegnehmen! Aber du kannst dir eine wirkungsvolle Maske zu Hause selber basteln.”

Passend dazu präsentierte sie gleich vier Bilder von sich mit vier verschiedenen Mundschutzen, welche sie allesamt aus einem alten Shirt ausgeschnitten hatte. “Aus alten T-Shirts, Küchenhandtüchern, Küchenpapier oder sogar Staubsaugerbeuteln. Echt, kein Witz! Das schützt laut Studien fast genau so gut wie die medizinischen Masken. Aber nicht in erster Linie dich. Sondern die anderen vor dir. Denn bei Corona können wir alle ansteckend sein, ohne es zu merken. Besonders junge Leute. Und deshalb sollten wir alle eine Maske tragen. Um die Ansteckungen zu verringern. Also: So leicht war es noch nie, das Richtige zu tun. Einfach basteln, aufziehen, wann immer du in Kontakt zu anderen kommst. Und Vorbild sein in dieser Krise”, fügte Landrat abschließend hinzu und ganz Unrecht hatte sie nicht:

“Ich kann nur hoffen, dass dies die öffentliche Panik lindern kann. Wissenschaftliche Tests haben ergeben, dass diese hausgemachten Masken einen gewissen Schutz bieten können, wenn man zu Hause keine Maske hat. […] Die selbstgemachten Masken sind nur als Alternative für diejenigen, die keine medizinischen haben, sich aber vor Infektionen schützen müssen. Sie können dennoch niemals ein Ersatz oder Ersatz für chirurgische Masken sein”, erklärte der Vorsitzende der Seniorenkommission Dr. Lam Ching-choi.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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In einem Video wurde im Anschluss die genaue Anleitung des eigenen Mundschutzes veröffentlicht, welches Du Dir hier noch einmal anschauen kannst: https://www.youtube.com/watch?v=aNjpH5lBZ8w

https://www.bigfm.de/news/31045/lena-meyer-landrut-und-die-schutzmaske