Normale Teenager müssen Zeitungen austragen oder in einem Café um die Ecke arbeiten, um sich etwas zu ihrem Taschengeld dazuzuverdienen. Die Kinder von Coldplay-Frontmann Chris Martin haben's da leichter ...

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Credit: Gilbert Carrasquillo / GettyImages

Wie genial ist das bitte?!
Jeder hatte in seiner Jugend diesen einen verdammten Nebenjob, der total genervt hat. Irgendwie musste man seinen Lifestyle ja finanzieren, denn unsere Eltern heißen nun mal nicht Chris Martin und Gwyneth Paltrow. Dieses Privileg ist nur der 15-jährigen Apple und ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Moses vorenthalten, die beide auf der neuen LP “Everyday Life” singen durften, welche am 22. November 2019 auf den Markt gekommen ist. Das Coole daran? Die beiden wurden von ihrem Vater dafür bezahlt!

“Ich habe sie einfach gefragt und ich bezahle ihnen eine richtige Gage, wie ich es bei jedem anderen auch tun würde. Natürlich hätten sie das Angebot ablehnen können”, verriet der “Something Just Like This”-Sänger in einem Interview mit “The Sunday Times”.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Er will nicht länger zusehen
Wie er selbst sagte, hat sein Vaterdasein einen großen Einfluss auf Martin genommen und ihn zum fünften Track - “Daddy” - auf der neuen Platte inspiriert. Eigentlich erklärte der 42-Jährige die Herkunft seiner Songs nicht gerne, dennoch machte er in diesem Fall machte eine Ausnahme und sagte: “Es gibt drei Faktoren, die mich zum Schreiben bewegt haben. Erstens kenne ich viele Leute, deren Väter sich einfach verpisst haben. Das ist sehr traurig und verwirrend. Und man fragt sich als Dad auch was sie sich dabei nur gedacht haben und wie sie auf die Idee gekommen sind, dass das die beste Lösung der Situation ist. Zweitens habe ich eben nun mal selber Kinder und muss sie ständig verlassen, weil ich selbst so viel unterwegs bin. Zu guter Letzt gibt es in den USA sehr verstrickte und teilweise rassistische Gesetze, die es Vätern zum Beispiel während eines Gefängnisaufenthaltes verbieten ihre Kids zu sehen.”

Das macht den gebürtigen Engländer zurecht wütend und er sagte, dass “die Welt in einem so schlechten Zustand ist, dass man sich nicht länger einfach nur zurücklehnen und den Rest ignorieren kann”.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Coldplay verzichten auf Konzertreise
Zu Chris Martins neuer Weltanschauung gehört auch ein gewisses Verständnis für den Klimawandel. Deshalb haben er und seine Band sich dazu entschieden, erstmal nicht mit der neuen CD auf Tour zu gehen, um die Erde und ihre Ressourcen zu schonen.

Hier kannst Du Dir das Album in voller Länge und umweltfreundlich auf Spotify streamen und ebenfalls (aber eben nur für lau) mitsingen: