Statt mit ihrem eigenen Film das ganz große Geld zu verdienen, soll Jennifer gar nichts eingenommen haben und ebenfalls nicht für ihr Agieren vor der Kamera bezahlt worden sein.

-Jennifer-Lopez-hustlers.jpg

Credit: Alexander Tamargo / GettyImages

Film “Hustlers”
Am 13. September 2019 feierte der Film “Hustlers” in London seine europäische Premiere und präsentierte das Werk von Drehbuchautorin, Produzentin und Regisseurin Lorene Scafaria. Jene Dame hatte mit US-Superstar Jennifer Lopez monatelang zusammengearbeitet, welche in die Hauptrolle Ramona Vega schlüpfte, sich als Stripperin ausgab und mit Kolleginnen wie Constance Wu, Cardi B und Lizzo Wall-Street-Spekulanten das Geld aus der Tasche zog. Die eigentliche Geschichte basiert auf einem aufsehenerregenden Artikel von Jessica Pressler, der 2015 im “New York Magazine” erschienen war und weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.

Lopez selbst hatte den Stein ins Rollen gebracht, sich wochenlang auf ihre Performance vorbereitet und selbst eine Diät durchgezogen, um ihren durchtrainierten Traumkörper präsentieren zu können. Ihre Fans haute sie definitiv aus den Socken und gestand mittlerweile, dass sie für die Rolle als Stripper-Queen gar keinen Cent verdient habe.

Geld motiviert sie nicht mehr
Im Video-Interview mit der Ausgabe der US-amerikanischen “GQ” gestand die zweifache Mutter: “Ich habe mir immer gesagt: 'Ich möchte eine großartige Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin sein. Ich möchte Filme machen, ich möchte Musik machen', und das Geld ging damit einher. Ich habe es umsonst gemacht. Ich liebe, was ich tue. Ich mache Dinge, weil ich sie liebe. Ich habe überhaupt nicht viel Geld für 'Hustlers' bekommen. Ich habe es kostenlos gemacht und produziert. Ich verlasse mich auf mein Einkommen - das ist die Jenny aus dem Block in mir. Ich mache was ich will, ich mache was ich liebe. Ich hatte natürlich einen komplett anderen Gedankengang als ich als Ramona vor der Kamera stand. Ob sie gute oder schlechte Dinge anstellte, sie war sich sehr klar darüber, was sie wollte und was ihre Ziele waren. Und, dass sie es alleine schaffen könnte. Man sieht nie einen Mann in ihrem Leben. Da sind natürlich Männer, sie hingegen war so autark. Für mich, ich habe damals mit meiner Schwester im selben Bett geschlafen und war von einer Beziehung in die nächste gesprungen … Ich konnte diesen Charakter spielen und musste so unabhängig und verantwortlich sein. Ich habe mir nur gedacht: ‘Gott, das gibt mir so viel Kraft!’ Wir haben so lange beobachtet, wie Männer Frauen in Filmen ausnutzen. Und jetzt haben wir den Spieß umgedreht.”

Den Film “Hustlers” kannst Du Dir auch heute noch in einigen ausgewählten Kinos anschauen.