Ohne ein richtiges und namhaftes Line-up konnte Drake 23.000 Tickets an den Mann bringen und somit fast 10,9 Millionen Euro an nur einem Wochenende einnehmen. Kurz nach dem OVO-Fest rechtfertige er sich für die horrenden Preise und möchte damit natürlich nichts zu tun haben.

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Credit: George Pimentel / GettyImages

500 kanadische Dollar für ein Ticket
Am 12. Juli 2019 fiel der Startschuss für den Ticketvorverkauf vom diesjährigen OVO-Fest, welches Kanadier und Superstar Drake seit nunmehr neun Jahren hostet. Seine Fans waren jedoch alles andere als begeistert, nachdem sie die geforderten Preise betrachten mussten und erklärten unter anderem via Twitter:

Willst du mich verarschen?? Ich habe 45 Minuten in der Warteschlange gesteckt, um mir Tickets fürs OVO-Fest sichern und Drake in Toronto [live] erleben zu können. ‘2.000 Personen’ waren vor mir (und ich war um 10 Uhr eingeloggt). Und Ticketmaster hat mir erst jetzt die Preise gezeigt - 1.000 kanadische Dollar (rund 680 Euro) für ein normales Ticket??!!”, stellte Twitter-User “lisasantonato” fest.

“Notorious___KIM” schrieb folgende Worte nieder: “Ich lache mir den Arsch ab! 500 kanadische Dollar (rund 340 Euro) für Stehplätze beim OVO-Fest? Wird Drake Künstler wie Michael Jackson, Tupac und The Notorious B.I.G. wiederbeleben?”

Rund 500 kanadische Dollar wollte Drake mindestens für eine Karte haben, was ungefähr 335 Euro entspricht. Sollte man auf einem der Klappstühle sitzen wollen, hätte man tiefer in die Tasche greifen müssen: 2.500 kanadische Dollar, rund 1.702 Euro, hätte einem der Spaß wert sein müssen. Und siehe da? Der Kanadier konnte alle Tickets an den Mann bringen, das OVO-Fest fand am 04. und 05. August in Toronto statt und brachte dem “One Dance”-Interpreten rund 10,9 Millionen Euro ein (glaubt man den Berechnungen von “lloydgebbie”).

Drake hat sich kurz nach dem Festival selbst zu Wort gemeldet und wollte die horrenden Ticketpreise erklären. Laut ihm sei er demnach nicht verantwortlich für den Weiterverkauf der Karten und würde seine Fans nicht abziehen wollen. “Ich kann viele Dinge kontrollieren. Jedoch kann ich die Wiederverkaufspreise nicht kontrollieren”, kommentierte der Superstar einen Post eines Fans:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Na, ob er damit einfach nur seine Weste reinwaschen möchte oder tatsächlich nichts mit den eigentlichen Verkäufen zu tun hat? Zum Vergleich hatten Ed Sheeran und die Jungs von Rammstein ihre Teams von Anwälten nach dem Drop ihrer Konzertkarten zu aktuellen Tourneen eingeschaltet und dafür gesorgt, dass der Weiterverkauf auf Seiten wie Viagogo und Ticketmaster verboten wird …