Nervige Stromrechnung der viel zu überteuerten Stadtwerke von Los Angeles kümmern Katy Perry jetzt nicht mehr, denn ihr Haus versorgt sich dank der Kraft der Sonne nun selbst mit Energie.

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Credit: Michael Kovac / GettyImages

Klimaneutraler Luxus
Eine Villa im Wert von umgerechnet 16,9 Millionen Euro ist nicht nur riesig, sondern verbraucht auch allein wegen ihrer Größe sehr viel Strom. Anstatt dafür auf die kalifornischen Kohle- oder Atomkraftwerke angewiesen zu sein, hat Katy Perry ihr Heim jetzt mit Solarpaneelen ausgestattet und setzt somit voll und ganz auf erneuerbare Energien. Laut der britischen Webseite “Mail Online” soll die 34-Jährige schon vor vier Monaten einen Antrag beim Amt eingereicht haben, in dem sie sich ihr Bauvorhaben offiziell bestätigen ließ.

Ein Vergleich aus der Vogelperspektive zeigt, dass das Dach des Hauses, das in Hidden Valley, eine geschlossene Nachbarschaft in Beverly Hills, steht, in der Tat mehrere riesige Module ziert, die Sonnenenergie in Strom verwandeln:

Opfer müssen gebracht werden
Zudem erhielt auch der Trailer der “Never Really Over”-Interpretin eine Generalüberholung, wurde ebenfalls mit Solarzellen ausgestattet und trägt somit zumindest zum Teil zu einem besseren Klima bei. Und auch sonst stehen die Zeichen bei Katy Perry auf grün und sie fährt zunehmend auch weitere Strecken mit dem Rad. Zum ersten Mal schwang sich die US-Amerikanerin 2014 auf einen Drahtesel, um für ein Konzert 35 Kilometer von Palo Alto nach San Jose zu strampeln. Seitdem wurde Perry über die Jahre immer häufiger auf dem Fahrrad gesichtet, darunter auch in Australien, Amsterdam und Glasgow.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Doch nur scheinheilige Aktionen?
Während diese Maßnahmen einen guten Willen zeigen, sind nicht alle so überzeugt von Katy Perrys vermeintlich guten Taten. Erst im Juli 2019 war die Sängerin teil eines sogenannten Google Camps, welcher auch ihr Verlobter Orlando Bloom, Ex-Präsident Barack Obama, Schauspieler Leonardo DiCaprio, Sänger Harry Styles, Unternehmer David Geffen und viele andere Stars beiwohnten. Die dreitägige Klimakonferenz auf Sizilien kostete Medienberichte zufolge 17,8 Millionen Euro und zog nicht nur deswegen ziemlich viele negative Schlagzeilen auf sich. Einer der Hauptgründe, warum sich die Presse erbost über das Event zeigte: Viele Prominente reisten mit ihren Privatjets, Sportwagen wie Perrys Maserati, oder Yachts an, die bekanntermaßen tausende Tonnen CO2 in die Atmosphäre blasen.

“Google Camp soll ein Ort sein, an dem einflussreiche Menschen zusammenkommen, um zu diskutieren, wie die Welt besser werden kann”, sagte eine Person. “Es wird wahrscheinlich Diskussionen über Online-Datenschutz, Politik, Menschenrechte und natürlich die Umwelt geben, was das Ganze sehr ironisch macht ist, dass 114 Privatjets erforderlich sind, um diese Veranstaltung geschehen zu lassen”, kritisierte ein Teilnehmer laut “Page Six”.