Sechs Jahre nach dem Drop der Nummer-eins-Single “Dark Horse” wurde Katy Perry von Newcomer Flame verklagt und verlor den Rechtsstreit. Nun muss sie tief in die Tasche greifen und einen Schadensersatz in Millionenhöhe überweisen.

Katy Perry

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Musikerin wurde verklagt
Mitte Juli 2019 hatten wir erstmals darüber berichtet, dass Katy Perry von dem Zivilgericht in Los Angeles vorgeladen worden war und bei einer Anhörung ihre Aussage getätigt hatte. Vom Hip-Hop-Künstler Marcus Grey, welcher in den vergangenen Jahren unter dem Alter Ego Flame seine eigenen Beats und Lieder eins Netz geladen hatte, wurde der Superstar verklagt und soll sich seiner Melodie des Stücks “Joyful Noise” für ihren weltweiten Nummer-eins-Hit “Dark Horse” bedient haben.

Alles nur geklaut!?
In einer ersten Anhörung erklärte Perry, dass sie sich keiner Schuld bewusst sei und soll laut dem Fernseh- und Hörfunk-Network “ABC7” erklärt haben, dass das Instrumental ihres Liedes aus der Feder von den Produzenten Cirkut und Dr. Luke stammte. Die dazu passenden Lyrics habe der US-Superstar zum damaligen Zeitpunkt und innerhalb von vier Stunden geschrieben und der Rest sei Geschichte. Doch Flume, welcher es derweil noch nicht in die Charts schaffte und endlich eine Sekunde im Rampenlicht genießen kann, wollte jene Aussagen nicht wahrhaben, ließ sich nicht beirren und stellte Katy vor Gericht zur Rede. Vor allem aber hatte er seine Klage laut “Billboard” bereits vor fünf Jahren und demnach direkt nach dem Drop von “Dark Horse” eingereicht, doch zum eigentlichen Prozess war es bis dato nicht gekommen. Beim zweiten Anlauf hingegen hat er Perry in die Knie zwingen können:

Nachdem das Gericht am Montag, den 29. Juli 2019 ein weiteres Mal getagt hatte, wurde ein Urteil gefällt. Die zuständige Jury hat sich für den Kläger entschieden und muss nun eine Summe bezüglich der Urheberrechtsverletzung ansetzen. Und mit kleinen Beträgen wird Katy Perry nicht davonkommen. Ihre Hit-Single “Dark Horse” konnte schließlich an die Spitze von 13 Rankings weltweit klettern, wurde über 13,2 Millionen Mal an den Mann gebracht und sicherte sich somit den Titel des zweitbesten Werkes des Jahres 2014. Und auch der dazu passende Clip konnte zum redaktionellen Zeitpunkt über 2,6 Milliarden Klicks generieren und war ein absoluter Erfolg …