Obwohl Rihanna in den vergangenen Monaten und Jahren dutzende Rechtsstreits gewonnen hat und selbst gegen ihren eigenen Vater aussagen musste, wird sie sich schon bald vor Gericht wiedersehen und ihre Website zum Erwerb von “Fenty Beauty”-Produkten verteidigen müssen.

Fenty-Beauty-By-Rihanna-Anniversary-Event.jpg

Credit: Caroline McCredie / GettyImages

RiRi verklagt
Sobald ein Künstler weltweite Erfolge verzeichnen kann, gibt es unzählige Personen, die sich daran bereichern wollen. Ob sie nicht autorisiertes Merchandise wie im Fall von Deutsch-Rapper Kontra K an den Mann bringen, sich als Freundin von Billie Eilish ausgeben und dadurch Vergünstigungen bekommen oder ihren eigenen Salon nach einem Superstar benennen wollen, um Kunden generieren zu können, die Listen sind endlos. US-Sängerin Rihanna zum Beispiel verklagte erst im März 2019 einen Hamburger Beauty-Salon “Rihana Lamis” und warf der Inhaberin vor, ihren Bekanntheitsgrad ausnutzen und mit ihrem Namen Geld machen zu wollen. “Wir haben nie versucht, über ihren Namen berühmt zu werden, sondern nur über unsere Dienstleistungen. Ich bin ein Fan von ihr”, gestand die Besitzerin und musste sich mit Schreiben von Anwälten sowie einem 38 Seiten langen Widerspruch auseinandersetzen. Ein Richter wird sich in den nachfolgenden acht Monaten mit dem Fall befassen und entscheiden, ob der Salon so bestehen bleiben kann oder den Namen abändern lassen muss …

Der Spieß wurde umgedreht
Im neuesten Fall wird Rihanna ein weiteres Mal vor Gericht antanzen und sich dieses Mal verteidigen müssen. Der Businessfrau wird vorgeworfen, dass ihre Website von “Fenty Beauty” nicht für Menschen mit Sehbehinderungen aufgebaut worden war und jene Personen demnach diskriminiert werden. Beatriz Gutierrez soll laut “The Blast” eine Klage eingereicht und gestanden haben, dass die Page nicht mit einer Technologie ausgestattet worden sei, die mit einer Software kooperieren könnte, welche den Text für den User vorliest. Gutierrez selbst, welche seit Jahren blind ist, könnte sich demnach nicht ohne Hilfe ihre Produkte kaufen können und möchte Schadensersatz in Höhe von 15.000 Dollar - rund 13.300 Euro - erstreiten.

Wie der Fall wohl ausgehen wird?! Die eigentliche erfragte Summe ist für unser BadGal im Übrigen nicht der Rede Wert. Ihre Produkte der “Fenty Beauty”-Line sollen innerhalb der ersten drei Monate nach Release im September 2017 bereits über 340 Millionen Euro eingenommen haben und können Rihanna schon bald zur Selfmade-Milliardärin machen.