Von Tokio nach Island: RAF Camora geht für seine Musikvideos bis an die körperlichen Grenzen und stand mit Deutsch-Rapper KC Rebell ein weiteres Mal vor der Kamera.

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Credit: William Krause / bigFM

“Zenit” ist zum Greifen nah
“Wenn es losgeht, dann geht’s wirklich los. Und ich freue mich unglaublich auf die Promo-Phase und ich glaube, das ist auch das erste Mal in meinem Leben, dass wir da so entspannt rangehen können, denn ansonsten war’s für uns immer BAM BAM BAM - Schlag nach Schlag. Und jetzt, […] wenn es losgeht mit [dem Album] ’Zenit’, dann wird es wirklich großartig. Wir haben uns krasse Sachen überlegt. Also noch nie da gewesene Promo-Stunts”, erklärte Deutsch-Rapper RAF Camora im exklusiven Interview mit bigFM und fügte hinzu, dass die LP wahrscheinlich seine letzte dieser Art sei. Wann wir “Zenit” erwarten können, ist dennoch nicht bekannt gegeben worden und könnte bereits zum Greifen nah sein. Das zumindest kann man erahnen, sollte man sich die Instagram-Storys des aus Wien stammenden Künstlers angeschaut haben, welcher die letzten Wochen im japanischen Tokio verbracht hatte. Dort angekommen nahm er in den Red Bull-Studios nicht nur neue Tracks auf und präsentierte kurze Snippets, sondern cruiste ebenfalls in teuren Sportwagen durch die City und inszenierte ein neues Musikvideo.

Dreh mit KC Rebell
Doch nicht nur im Alleingang und in Tokio hat RAF einiges am Laufen: Für eine weitere Kollaboration mit Kumpel KC Rebell jettete er ebenfalls nach Island und ließ sich mit dem Deutsch-Rapper für neun Stunden durch’s ganze Land kutschieren. “Wir wollen an einen Ort, an welchem es jetzt im Sommer noch immer schneit, wo es so richtig kalt ist. Wir drehen ein Sommer-Video im Winter”, erklärte der 35-Jährige, während es Rebell bereits vor der Kälte graute.

Und tatsächlich: Nach zwei Reisetagen war das Duo, welches in der Vergangenheit bereits Zusammenarbeiten wie “Entertainment” und “In der Nacht” releast hatte, an ihrem eigentlichen Zielort angekommen und präsentierte eine Szenerie, wie wir sie nur aus dem Märchen kennen dürften:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Laut den Insta-Stories beider Künstler sollen vor ihnen lediglich Justin Bieber und eine namentlich nicht weiter erwähnte isländische Band vor Ort eine Dreherlaubnis eingeholt haben dürfen, welche genehmigt worden war. Und der Grund liegt auf der Hand: Wie RAF in mehreren Clips erklärte, sei die Risikogefahr, dass man aus dem Boot ins eiskalte Wasser fällt, zu hoch. Auch würden kleinere Eisberge zu sehen sein, welche jegliche Wasserfahrzeuge beschädigen können. Für die beiden Deutsch-Rapper war deswegen immer ein Rettungsteam mit am Start und sorgen für ihre Sicherheit. Eine der Ausnahmen kannst Du Dir hier noch einmal anschauen und Dich von der Schönheit der Natur in Island überzeugen:

Rapper auf Tour
Bei dem Projekt handelt es sich im Übrigen um die Kollabo-Single "NEPTUN", welche laut RAF "eine der letzten vor 'Zenit'" sein wird. Neben diesem Streich bereiten sich RAF Camora und KC Rebell auch auf ihre separaten Tourneen vor. Während letzterer Rapper im November und Dezember 2019 auf seine sieben Städte lange “Quarterback”-Konzertreise gehen wird, hat der Wiener Rapper bereits Zusatzshows mit Bonez MC angekündigt und wird die LP “Palmen aus Plastik 2” ein weiteres Mal promoten.