Millionen von Menschen zollten Michael Jackson Tribut und gedachten dem King of Pop zum zehnjährigen Todestag.

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Credit: Kevin Mazur / GettyImages

RIP Michael
Michael Jackson wurde am 25. Juni 2009 um 14:26 Ortszeit im “Ronald Reagan UCLA Medical Center” in Los Angeles für tot erklärt. Gut drei Monate später wurde eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, welche die Todesursache und eine akute Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol bestätigte. Das Ableben vom King of Pop wurde als Tötungsdelikt beschrieben, sein damaliger Leibarzt Conrad Murray war am 8. Februar 2010 angeklagt und am 29. November 2011 zu vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Zwei Jahre saß der Mediziner ab, welcher seinen medizinischen Eid für Geld und Ruhm missachtet hatte und wegen “guter Führung und überfüllen Gefängnissen” erneut freigelassen worden war.

Neil Ratner, welcher Michael Jackson erstmals das Narkosemittel verabreicht hatte, sprach im exklusiven Interview mit Rob Green von bigFM über die damalige Zeit und gestand: “Ich habe Michael Ende des Jahres 1994 erstmals kennengelernt und das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, war im April 2002. […] Es war eine professionelle und eine persönliche Beziehung, [welche wir aufgebaut hatten]. Und wie wir alle wissen, hat Michael viel Zeit mit anderen Ärzten verbracht, jedoch hat er noch nie einen Mediziner wie mich getroffen - immerhin habe ich viele Jahre als Rock’n’Roller verbracht”, so Ratner welcher hinzufügte, dass er vor seiner Umschulung zum Anästhesisten als Manager mit anderen Künstlern durch die Welt gejettet und selbst für Pink Floyds “The Dark Side of the Moon Tour” verantwortlich war. “Und als ich dann auf Michael traf, weißt du? Er war von meinen kleinen Geschichten fasziniert und […] wir waren Freunde. Er hatte seine Freunde immer sehr spät in der Nacht angerufen - um drei/vier Uhr in der Nacht und wollte sich einfach unterhalten”, fügte Neil Ratner hinzu und gestand, dass er dem King of Pop zur damaligen Zeit “definitiv nicht [das Arzneimittel] Propofol verabreicht habe”, um ihn fit für das Business halten zu können. “Lass mich Propofol noch einmal zum Thema machen, weil ich weiß, dass mein Name und sein Tod mit [dem Anästhetikum] in Verbindung gebracht wird: Das war es, was falsch gelaufen war. Nicht unter mir - das war mit Murray und es war viele Jahre nachdem ich den Kreislauf bereits vollendet hatte. Ich habe Michael das letzte Mal in 2002 gesehen und er verstarb sieben Jahre später. Was in den Jahren 1994/1995 passiert war, war: Er war von HBO gebucht worden und sollte ein Comeback-Spezial für zwei Nächte in New York City geben. Also hat er natürlich mehr Zeit in NY verbracht, ich habe ihn viel häufiger zu Gesicht bekommen und er kam häufiger in mein Büro. Nichts war wirklich von Bedeutung, jedoch konnte man sehen, dass er total gestresst war. An Thanksgiving 1995 - zwei oder drei Wochen vor der eigentlichen Show, saß ich in meinem Apartment und Michael hatte mich angerufen. Er war am Weinen und traurig und konnte es nicht selbst verkraften. Man hatte ihn zu sehr gestresst, gedrängt und er konnte es selbst nicht mehr kontrollieren. Also rief er mich an und sagte mir, ich solle ihm helfen. Er hatte nicht viel gegessen die letzte Zeit und war dehydriert. Also habe ich mit seinen anderen Ärzten zusammengearbeitet und eine Lösung gefunden. Seine Schlaflosigkeit wurde bereits mit Drogen und Schlafmitteln in Schach gehalten. Und wenn du nicht aufpasst, kann der Klient schnell abhängig von diesen Mitteln werden”, gestand Ratner im Exklusivinterview mit Rob Green von bigFM. Was im Anschluss passiert war, kannst Du Dir hier einmal genauer selbst anhören:

Zehnjähriger Todestag
Am vergangenen Dienstag, den 25. Juni 2019 mussten Millionen von Fans weltweit den zehnjährigen Todestag vm King of Pop feiern und gedachten dem verstorbenen Superstar auf ihre eigene Art und Weise:

Auch ein Jahrzehnt später sind die Werke von MJ noch immer nicht in Vergessenheit geraten. Stattdessen konnte er sich erst in 2018 und zum dritten Mal in Folge den Titel des “erfolgreichsten verstorbenen Musiker aller Zeiten” sichern. Im Forbes-Ranking der Topverdiener sicherte er sich mit einem Einkommen von rund 313 Millionen Dollar den ersten Rang, während Musiker wie Elvis Presley (31 Millionen Dollar) auf Platz zwei und Bob Marley (18 Millionen Dollar) auf Rang fünf charteten.