Statt sich weiterhin auf seine Karriere zu konzentrieren, möchte Puff Daddy seine Aufmerksamkeit seiner Familie schenken und wird sich von nun an hauptberuflich um seine Kinder kümmern.

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Credit: Jon Kopaloff / GettyImages

Tod veränderte alles
“Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll, Baby. Ich vermisse dich so sehr”, schrieb Puff Daddy wenige Tage nach dem Tod seiner Ex-Freundin Kim Porter nieder und erklärte via Instagram, dass er bereuen würde, das Model niemals zur Frau genommen zu haben. Um die gemeinsamen Kinder würde er sich natürlich weiterhin kümmern und fügte hinzu: “In den letzten drei Tagen hatte ich versucht, aus diesem Albtraum aufzuwachen. […] Heute werde ich dir Tribut zollen. Ich versuche unsere unerklärbare Beziehung in Worte zu fassen und sie dennoch zu erklären. Wir waren mehr als nur beste Freunde, wir waren mehr als Seelenverwandte. Wir waren ein ganz anderer Scheiß. Ich vermisse dich so sehr.”

Der Businessmann, Rapper und Mogul selbst fiel in ein tiefes Loch, aus welchem er im Alleingang nicht mehr herauskam und bedankte sich schließlich bei seinen Angehörigen, welche ihn wieder auf den richtigen Weg brachte: “Dass meine Familie so stark ist, lässt mich alles vergessen. Sie haben mir den Weg gezeigt. Sie haben mich aus einer Phase der tiefen Depression herausgeholfen. Ihre Stärke und Liebe hat mich wieder ins Licht geführt. Ich liebe meine Familie.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Erstmals Vollzeit-Daddy
Seit nunmehr fünf Monaten kümmert sich Puff Daddy rund um die Uhr um die mittlerweile zwölfjährigen Zwillinge Jessie James und D'Lila Star sowie den 21-jährigen Christian, welchen er mit Porter auf dieser Welt willkommen heißen durfte. Quincy Brown adoptierte der dunkelhäutige Musiker ebenfalls während der gemeinsamen Zeit mit Kim, welchen sie aus der Beziehung mit Musikproduzent Al B. Sure mit in die Beziehung brachte. Kind Nummer sechs ist Justin, welchen Pudd Daddy mit Ex-Freundin Misa Hylton Brim zeugte.

Doch wirklich viel Zeit mit den Kids verbracht hatte der 49-Jährige in seinem Leben noch nicht und gestand, dass er eigentlich immer nur ein “Teilzeit-Vater” gewesen sei. In der Maiausgabe vom “Essence”-Magazine sagte der “Last Night”-Hitmaker: “Vorher war ich sowas wie ein Teilzeit-Vater, weißt du? Meine Familie stand immer an erster Stelle, jedoch gab es unzählige Situationen, in welchen ich meinen Job über alles stellte. An jedem Tag konnte ich ihr zuhören, wie sie mir sagte, dass ich mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sicherstellen sollte, dass es jedem gut geht - so wie sie es immer tat. Jetzt bin ich viel präsenter und - das wichtigste überhaupt: Meine Kinder stehen an erster Stelle.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

We did this to honor Kim and all mothers out there. Especially Black mothers.

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Auch Bilder und Videos mit seinem Nachwuchs veröffentlicht Puff Daddy seither in unterschiedlichen zeitlichen Abständen und sorgte dafür, dass sich niemand beklagen kann. Vor allem aber sagte er ihnen, dass es in Ordnung sei, traurig zu sein und gestand in einem Clip via Instagram: “Man, ich werde nicht lügen - In letzter Zeit habe ich ganz schön viel in mich hineingefressen. Man. Ich habe die letzten 3,5 Stunden geweint und habe es alles herausgelassen. Egal ob Kind, Mann oder Frau - man kann es nicht alles verpacken und mit sich herumtragen - lass es raus.”