Alessia Caras “Wild Things” braucht doch keinen Remix…
 
Alessia Cara

Alessia Cara, von Tim Boyles/Getty Images

Here...
Den Erfolg von Alessia Cara gönnt man ihr gern. Die 19-Jährige überzeugt mit ihrer Musik und ihrem Selbstbewusstsein. Sie hat es nicht nötig sich nackt auf einer Abrissbirne zu präsentieren.

In ihren Songs scheint sie ehrlich jenes Gefühl zu besingen, was einem als Teenager nicht unbekannt vorkommt, nämlich sich manchmal fehl am Platz zu fühlen. In "Here" macht das die  Pop-Sängerin besonders deutlich. Hier akzeptiert sie dieses Gefühl. Im Track "Wild Things" hingegen nimmt sie eine aktivere Haltung ein.

Alessia Cara

Alessia Cara, von Mark Davis/Getty Images

...Where the wild things are
Die Kanadierin präsentiert sich als frechen Rebell. „Wild Things“ ist eine selbstbewusste Teenager Hymne, in der der junge Star verkündet, dass sie ihre eigenen Regeln hat und lieber nicht zwischen den coolen Kids abhängen möchte. Zugegeben: Fragwürdig ist natürlich, dass sie als Aufständische mit "anderen" Regeln auf gesellschaftliche Normen reagiert. Viel fragwürdiger ist allerdings der musikalische Auftritt von G-Easy in einem Remix von "Wild Things".

Ein Remix ist eine Neuabmischung eines bereits vorhandenen Musiktitels. Es kommt jedoch selten vor, dass es populärer ist als der ursprüngliche Song. Dennoch kann eine neue Version die Musikwelt bereichern…oder eben auch nicht. Der Rapper lacht zu Beginn des Liedes, um später mit drei Versen zum Track zurückzukehren, in welchen er eigentlich nur Caras Verkündung in der Teenager Hymne paraphrasiert. Das war es aber auch schon. Viel ist leider damit nicht anzufangen. Die unbearbeitete Version ist dennoch ein Ohrenschmaus.

Hier geht's zum "Young Bombs"-Remix: