Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Abdelhamid Abaaoud wurde anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert

Mutmaßlicher Drahtzieher der Pariser Terroranschläge ist tot

Wie der französische Staatsanwalt Francois Molins gestern bestätigte wurde Abdelhamid Abaaoud, welcher die Anschläge in Paris geplant haben soll, bei einer Razzia am Mittwoch getötet.

Cousine des Attentäters sprengt sich in die Luft

Die Razzia fand am frühen Mittwochmorgen in dem Pariser Vorort St. Denis statt. Dabei wurden zwei Menschen getötet und acht weitere verhaftet. Die Polizei wollte jedoch keine Namen der Getöteten nennen, da deren Identität erst durch Tests eindeutig geklärt werden sollte. Unter den Verstorbenen ist auch eine Frau. "The Associated Press" berichtete, dass es sich dabei um die Cousine von Abdelhamid Abaaoud, welche sich während der Razzia vermutlich selbst in die Luft gesprengt hat, handelt.

Abdelhamid Abaaoud wurde anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert. Eine Reihe forensischer Tests verschaffte letztendlich Klarheit.

Aurelien Breeden, Reporter der "NY Times", twitterte: „#Pariser Staatsanwalt stellt klar: 'Wir wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob sich #Abaaoud in die Luft gesprengt hat oder nicht' #ParisAttacks.“

Stars nehmen Anteil

Bei den entsetzlichen Terroranschlägen in Paris am vergangenen Freitag wurden mindestens 129 Menschen getötet. Zahlreiche Stars, darunter Justin Bieber, zeigten sich bestürzt und gedachten der Opfer. Coldplay eröffneten ihre Show in Los Angeles mit einer Schweigeminute und dem John Lennon Hit "Imagine". Andere Künstler dagegen sagten ihre Konzerte ab, wie zum Beispiel U2. Die Band sollte am Wochenende, an dem die Anschläge statt fanden, in Paris spielen.

"Imagine" - John Lennon (Cover) - Tribute - Coldplay
"Imagine" - John Lennon (Cover) - Tribute - Coldplay