Nach dem Aufstand der Klosterschwestern wegen des Verkaufs ihres Anwesens an Katy Perry, müssen sich alle Parteien nun vor Gericht melden.
 
Katy Perry

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Gerichtsverfahren um Klosterkauf
Nachdem der Streit um das ehemalige Kloster, welches Sängerin Katy Perry kaufen wollte, eskaliert war, wurde nun von Seiten des Konvents ein offizielles Gerichtsverfahren begonnen. Der Erzbischof von Los Angeles, Jose Gonzales, würde das marode Gebäude nur zu gerne an die Sängerin von Songs wie „Roar“ verkaufen. Doch er hatte die Rechnung ohne die Klosterschwestern gemacht.
 
Laut der amerikanischen Zeitung „LA Times“ hätten zwei Nonnen das Anwesen für rund 14 Millionen Euro bereits an den Mann gebracht. Ob dieser Verkauf juristisch korrekt gewesen sei, muss nun ein Gericht klären.  

Katy Perry

Katy Perry, von Andrew H. Walker / GettyImages

Innenarchitektin ist aktuelle Eigentümerin des Kloster
Wie die Zeitung weiter berichtete, haben die Schwestern ihr Konvent an die bekannte Innenarchitektin Dana Hollister verkauft, die es sich angeblich bereits in ihren neuen vier Wänden gemütlich gemacht haben soll. Aus den heiligen Räumen soll Gerüchten zufolge ein Boutique-Hotel mit 60 Zimmern und einem Restaurant werden.
 
Katy Perry steht nun zwischen den Stühlen und muss bald ihre Aussage vor Gericht machen, denn die 30-Jährige war die erste Interessentin, die ein Angebot abgegeben hatte und das Kloster gerne ihr Eigen nennen möchte.

Katys Musik zu „sexy“ für ein Kloster
Angeblich sollen die Nonnen mit der potentiellen Käuferin Katy nicht einverstanden gewesen sein und haben sich daher eigenverantwortlich einen neuen Käufer gesucht.

Die Musikvideos der Sängerin von „Dark Horse“ und "I Kissed A Girl" seien zu „sexy und anstößig“. So eine Person möchten die Schwestern nicht in ihren klösterlichen Räumen haben.

Das Gerichtsverfahren wird noch einige Wochen oder Monate dauern und der Richter am „High Court“ in Los Angeles muss dann über den Ausgang des Klosters entscheiden.