Snoop Dogg arbeitet an einer neuen Fernsehserie, in der Kriminalität und die Entstehung des Rap in Los Angeles im Vordergrund stehen.


Snoop Dogg Daniel Boczarski

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Kriminalität und Ghetto Rap

Der Rapper Snoop Dogg arbeitet gerade an einer neuen Fernsehserie für den amerikanischen TV-Sender "HBO". Dabei wird es um Verbrechen und die Entstehung des Rap in Los Angeles gehen. Die Dokumentation will das Leben auf den Straßen zeigen. Snoop erklärte dabei, wie es zu seiner Zeit mit der Kriminalität und Gewalt aussah und wie der Rap in den Ghettos entstanden ist.

Wer könnte für eine solche Serie auch geeigneter sein, als der 43-jährige Musiker? Er selbst wurde in Kalifornien 1993 mit seinem Debutalbum „Doggystyle“ bekannt und hat von da an bei allen möglichen großen Musikproduktionen der Westcoast mitgemischt. Ohne ihn wäre die Rapszene der 90er kaum zu denken gewesen.

Snoop Dogg Mike Coppola

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„Ein wahrgewordener Traum“

„Es ist ein wahrgewordener Traum, die Geschichte so erzählen zu können, wie sie wirklich passiert ist und das durch das richtige Netzwerk“, erzählte Snoop Dogg während des Southwest Festivals in Austin, Texas.

Trotz seiner Fernsehserie ist Snoop Doggy Dogg, wie er sich zu Beginn seiner Karriere nannte, immer noch musikalisch aktiv. So kommt sein neues Album, welches von Pharrell Williams produziert wird, am 08. Mai auf den Markt. Inhaltlich scheint es im Gegensatz zu dem ernsten Hintergrund in der TV Show doch etwas lockerer zu werden. Snoop sagte dazu: „Es ist ein Ritt durch die Funkosphere.“