“Es wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich aussehen würden”, erklärte Beatrice und gab ihren Fans einen besonderen Ratschlag mit auf den Weg.

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“Selbstliebe ist zyklusabhängig”
Seitdem Beatrice Egli die zehnte Staffel von Deutschland sucht den Superstar gewonnen hatte, wird nicht nur ihre Musik von den Fans unter die Lupe genommen. Stattdessen wird jedes Outfit via Instagram bewertet und unzählige Personen kommentieren ihre Posts. Doch nicht immer kommt etwas Positives dabei rum. Doch wie geht Beatrice Egli mit dem ganzen Hass um ? Genau diese Frage beantwortete die Musikerin im Interview mit “t-online” und erklärte: “Ich versuche da drüber zu stehen und irgendwie etwas Positives rauszuziehen. Heute denke ich meistens: ‘Diese Kommentare sind mir ganz egal.’ Aber es ist ein Prozess, bis man an diesen Punkt kommt. Vor zehn Jahren hätte ich das nicht so singen oder sagen können, weil ich damals im Kopf noch nicht so weit war. […] So viele Menschen, wie mich kennen, so viele Meinungen gibt es über mich. Ich lese viele Kommentare und ich versuche sehr bewusst nur die guten zu lesen. Ich brauche Social Media, um mit den Fans in Kontakt zu bleiben. Diese – zum Glück sehr vereinzelt auftretenden – unschönen Kommentare muss man lernen zu übersehen. Das ist eine Kunst”, sagte die Musikerin und erklärte ihre Metapher wie folgt: “Wir alle sehen den klitzekleinen schwarzen Fleck auf einer weißen Wand. Alles ist schön weiß, aber dieser kleine Punkt stört. Es ist eine Trainingssache, das Gute zu erkennen. An vielen Tagen gelingt es mir, aber es gibt auch Tage, wo es mich trifft. So ganz spurlos gehen fiese Kommentare nicht an mir vorbei.”

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Tipp für ihre Fans
Gegenüber Watson wurde Beatrice Egli erneut zum Thema Bodyshaming befragt und erklärte: “Sowohl in meiner Jugend als auch in meinen musikalischen Anfängen kam ich mit dem Thema Mobbing und Bodyshaming in Kontakt, was ich mir damals sehr zu Herzen genommen habe. Wie ich jetzt sagen kann: zum Glück! Denn daraus durfte ich ganz viel lernen und Stärke ziehen. […] Irgendwann hat es 'Klick' gemacht, dass diese Kommentare zu meinem Äußeren doch rein gar nichts mit meinem Können und meiner Rolle als Moderatorin zu tun haben. So kann ich heute zu mir stehen und diese Art der Selbstliebe hoffentlich auch vielen Menschen mit auf den Weg geben: "Komm', steh auf, geh' raus und zeig' dich, schau dich an, wie schön du bist!" Es wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich aussehen würden. Darum lasst uns rausgehen, die Welt bunt und vielfältig machen und die Schönheit in all ihren Facetten feiern.”

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Abschließend fügte Beatrice Egli hinzu: “Ich finde jeglichen Kommentar zu meiner Figur unangemessen. Denn ich bin Sängerin. Was hat die Figur, der Kleidungsstil oder die Frisur mit meiner Stimme zu tun? Ich bin für jegliche Form der konstruktiven Kritik stets dankbar. […] Zweifel sind, glaube ich, ganz normal und tauchen natürlich immer mal wieder auf.”