Zum vierten Mal in Folge tritt Yes rechtlicher Beistand zurück. Kann man mit dem Designer und Rapper wirklich nicht zusammenarbeiten?

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Scheidung
Kanye West zog Ende 2020 aus dem gemeinsamen Anwesen in Los Angeles aus und trennte sich von Kim Kardashian. Die vierfache Mutter musste den Schock erst einmal verdauen und reichte anschließend die Scheidung ein.

“Unüberbrückbare Differenzen haben zum unheilbaren Scheitern der Ehe geführt und es gibt keine Möglichkeit, die Ehe durch Beratung oder andere Dinge zu retten. Es gibt keinen Grund für die fortgesetzte Aufrechterhaltung des technischen Familienstands zwischen [West] und [Kardashian]. […] Seit ich im Februar 2021 die Scheidung eingereicht habe, habe ich versucht, die Probleme mit [Ye] aus der Welt zu schaffen. Ich habe [Kanye] mehrmals gebeten zuzustimmen, den Familienstand aufzulösen. [Er] hat nicht auf meine Anfrage geantwortet. [Ye] und ich verdienen beide die Gelegenheit, ein neues Leben anfangen und aufbauen zu können. Daher bitte ich, meinem Antrag auf Aufteilung und Aufhebung unseres Familienstandes stattzugeben”, erklärte Kim Kardashian.

Anwälte gefeuert
Im Verlaufe der Scheidung wechselte Kanye West die Anwälte, wie zuvor wahrscheinlich noch niemand. Im März 2022 erst feuerte er seinen Rechtsbeistand Chris Melcher, nachdem ihr berufliches Verhältnis “extrem schwierig geworden” war und der Rapper jegliche Textnachrichten, E-Mails und Anrufe ignoriert haben soll. Ye soll ebenfalls “immer mal wieder seine Meinung” geändert haben, woraufhin er sich mit seinem Team nicht einigen konnte. Am Ende übernahm Anwältin Samantha Spector, die kürzlich Nicole Young bei ihrer hochkarätigen Scheidung von Dr. Dre vertrat, das Ruder.

Der fünfte Anwalt muss her
Während Kim vom ersten Tag an von Anwältin Laura Wasser vertreten wird, muss sich Kanye auf die Suche eines fünften Rechtsbeistands machen: Samantha Spector hat laut The Blast Dokumente eingereicht, um als seine Vertretung zurücktreten zu können. So heißt es, dass es “einen unüberbrückbaren Zusammenbruch der Anwalt-Mandanten-Beziehung” gegeben habe. Was wirklich hinter verschlossenen Türen passiert ist, ist nicht bekannt.

Aktuell wird Ye von einem Anwalt aus Pennsylvania vertreten, der nicht auf Scheidungen spezialisiert ist. Ob er sich bald vor Gericht selbst beweisen will und sich nicht nur selbst berät, sondern auch als Rechtsbeistand auftreten will?!

Zuzutrauen wäre es Kanye West definitiv.