Erst hat Biebs seinen Ferrari speziell lackieren lassen und verloren, dann sprach der italienische Automobilhersteller ein Verbot gegen ihn aus.

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Wo ist der Ferrari?
Was passiert mit einem jugendlichen Superstar, welcher an die falschen Freunde geraten war und mit Millionen haushalten soll? Er dreht am Rad, nimmt zu viele Drogen und verliert die Kontrolle über sein Leben.

So oder so ähnlich muss es bei Justin Bieber abgelaufen sein, nachdem er weltweite Nummer-eins-Singles veröffentlichte und Fans an den paradiesischsten Orten der Welt sein Eigen nennen konnte. Passend dazu war er im November 2016 zum Beispiel von einer Hausparty zur nächsten gefahren und hatte am Ende seinen knallblauen Liberty-Walk Ferrari 458 verloren.

Der 200.000 Euro teure Schlitten war wochenlang nicht auffindbar, bevor einer seiner persönlichen Assistenten die letzte Garage in Hollywood abklapperte und den Ferrari ohne Kratzer vorfand.

Bieber soll sich in der Zwischenzeit bereits einen neuen Ferrari gekauft, …

… und keine Lust mehr auf den von “West Coast Customs” umgebauten Sportwagen gehabt haben. Also verkaufte er den Schlitten erneut, welcher in 2017 bei einer Auktion von Barrett-Jackson unter den Hammer gekommen war.

Blacklist
Wie “The Times” nun herausgefunden haben möchte, hat jene Aktion aus 2016 auch heute noch ein Nachspiel für den kanadischen Superstar: Er soll von Ferrari auf die Blacklist gesetzt worden sein und darf sich keinen der Sportwagen mehr aneignen. Das Unternehmen mit Sitz in Maranello, Italien, hat strenge Regeln, um das Prestige seiner Marke zu gewährleisten. Der Sänger verpasste seinem weißen Ferrari 458 Italia F1 Edition in 2016 nicht nur eine neonblaue Folierung, sondern hatte das Auto nach einer langen Partynacht auch noch verloren.

“Das ist eine sofortige rote Flagge für Ferrari, da die Marke es als Sakrileg behandelt“, hieß es laut luxurylaunches.com.

Bieber selbst soll jedoch nicht er einzige Promi sein, welcher von Ferrari auf die Blacklist gesetzt worden war. DJ und Produzent Deadmau5 und Rapper Tyga müssen sich ebenfalls anderweitig umsehen und sitzen mit unter anderem Schauspieler Nicolas Cage, Boxer Floyd Mayweather Jr. und dem ehemaligen Rennfahrer Preston Henn in einem Boot.