Erst brach Mesha Collins beim Kanadier ein, dann verklagte sie ihn auf vier Milliarden Dollar. Und nun möchte die Starterin selbst eine einstweilige Verfügung gegen Drake erwirken.

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Einbruch und Klage
Drake ist einer der gefragtesten Superstars unserer Zeit. Mit seinen Beats und Bars, Klamotten und alkoholischen Getränken konnte der Kanadier laut Forbes über 150 Millionen Dollar [Stand 2019] erwirtschaften und sich unter anderem ein Penthouse in Toronto und eine Villa am Stadtrand gönnen. Doch in genau jenen Immobilien wohnt der Sprechgesangskünstler nicht allein. Stattdessen hat er rund um die Uhr seine Bodyguards und Crew mit am Start, welche sich um die Sicherheit des “Scorpion”-Interperten sorgt.

Neben den Anwesen in Kanada, besaß Drake ebenfalls eine Immobilie in Hidden Hills, Los Angeles und staunte nicht schlecht, als sich im April 2017 eine 24-Jährige Zutritt verschaffen konnte. Wie die “LA Times” berichtete, machte es sich Mesha Collins beim Musiker gemütlich, gönnte sich einige Wasserflaschen und Erfrischungsgetränke und machte sich am Kühlschrank zu schaffen. Persönliche Gegenstände klaute die Stalkerin nicht, sondern wurde vom Sicherheitspersonal entdeckt und von der Polizei verhaftet.

Im Juni 2021 und somit fast vier Jahre später, erstattete Masha Collins Anzeige gegen Drake und warf ihm Verleumdung vor. Schlappe vier Milliarden Dollar wollte sie erstreiten. "Radar Online" hat derweil Gerichtsdokumente vorliegen, aus denen hervorgeht, dass Drake den Richter bat, die “frivole“ Klage abzuweisen und fügte hinzu, dass sie auf “wahnhaften Einbildungen” der Stalkerin beruhen würde.

“Im April 2017 brach jemand in mein Haus in Los Angeles ein, als ich nicht da war. Zum Zeitpunkt dieses Vorfalls wurden mir keine Einzelheiten über den Eindringling mitgeteilt, einschließlich ihres Namens. Ich kenne die Klägerin nicht. Ich habe sie nie getroffen und nie mit ihr kommuniziert. […] Tatsächlich war mir die Identität der Klägerin, ihr Name oder ihr angeblicher Wohnort bis zur Einreichung und Zustellung dieser Klage nicht bekannt”, erklärte Drake Mitte 2021. Die vier Milliarden, welche Collins erstreiten wollte, wird sie nie bekommen - die Klage wurde abgewiesen.

Einstweilige Verfügung
Statt sich mit der abgewiesenen Klage abzugeben, ging die Stalkerin nun noch einen Schritt weiter: Am 18. Februar hat eine einstweilige Verfügung gegen Drake am Los Angeles Superior Court erbeten. Im März 2022 wird sich ein Richter dem Fall annehmen und über ihren Fall entscheiden.