Die “WAP”-Rapperin möchte ihren Fans die Augen öffnen, sodass sie sich nicht schämen, wenn sie nach Hilfe fragen wollen.

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Credit: P. Lehman / Barcroft Media / GettyImages

Aller Anfang ist schwer
Megan Jovon Ruth Pete, besser bekannt unter ihrem Alter Ego Megan Thee Stallion, ist eine der aktuell gefragtesten US-Rapperinnen unserer Zeit. Doch die aus Texas stammende Künstlerin konnte nicht auf den Support von berühmten Eltern setzen, sondern musste sich ihren Erfolg selbst erarbeiten. Nach den beiden EPs “Make It Hot” und “Tina Show” aus 2017 und 2018 schenkten ihr Nicki Minaj und Ty Dolla Sign Aufmerksamkeit und releasten mit der Newcomerin “Hot Girl Summer”.

Ein Jahr später sicherte sich Megan Thee Stallion direkt einige BET und BET Hip Hop Awards sowie drei GRAMMYs für “Best New Artist”, “Best Rap Song” und “Best Rap Performance” für “Savage” im Beyoncé-Remix.

Doch auch ihre Kollaboration mit Cardi B zur Single “WAP” war ein voller Erfolg. Innerhalb von nur einem Jahr generierte das Musikvideo über 422 Millionen Klicks. Die Visualisierung kannst Du Dir hier noch einmal ansehen: 

Therapie für mentale Gesundheit
Seit ihrem ganz großen Durchbruch hat sich das Leben der US-Amerikanerin komplett verändert. Und jene Veränderungen kann Megan nicht im Alleingang bewältigen, sondern sprach nun erstmals öffentlich über ihre Therapiesitzungen.

“Gerade jetzt glaube ich, dass meine psychische Gesundheit wichtiger denn je ist, weil ich mehr Druck als früher spüre … [früher,] als ich Megan war, ich nicht so kritisiert und im Mittelpunkt stand wie jetzt. Es war nie ein Gespräch, das auf den Tisch kam. Jetzt habe ich meine beiden Eltern verloren und denke mir: ‘Oh mein Gott, mit wem rede ich? Was soll ich tun?’ Ich habe gerade erst gelernt, dass es in Ordnung ist, um Hilfe zu bitten. Und es ist in Ordnung, wenn man sich in Therapie begeben möchte”, erklärte die “WAP”-Rapperin und schenkte damit ihren Fans den Mut, ebenfalls nach Hilfe zu fragen.

Im weiteren Verlauf der Facebook-Serie “Peace of Mind With Taraji” sprach Megan direkt ihre dunkelhäutigen Fans an und sagte ihnen: “Als dunkelhäutige Person, die in Therapie geht, denkt man: ‘Oh Gott, bin ich schwach.’ So wie du an Medikamente und nur das Schlimmste darüber denkst, weil man das so im Fernsehen sieht. Therapie wurde in den Medien nicht einmal als etwas Gutes dargestellt. Jetzt wird es akzeptiert zu sagen: ‘Okay, in meinem Leben ist ein bisschen zu viel los, ich brauche jemanden, der mir hilft.’”

Megan Thee Stallion selbst fügte ebenfalls hinzu, dass eine Auszeit von den sozialen Medien ihr hilft, mit ihrer eigenen mentalen Gesundheit ins Reine zu kommen.

Die komplette Episode findest du hier: