Nachdem die Rapperin vor Gericht zog und ihr Label verklagte, konnte sie das Verfahren um den Remix der BTS’ Single “Butter” gewinnen.

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Credit: Josh Brasted / GettyImages

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Megan Thee Stallion mag vielleicht ein kleiner Stern am Himmel sein, doch die US-Rapperin hat es in den vergangenen zwei Jahren weit geschafft. Nach dem Drop ihres Mixtapes “Fever” in 2019 konnte sie erstmals in die Top 10 von Amerika einsteigen, bevor das Follow-up “Suga” folgte und sie mit beiden Werken Gold generierte. Vor allem die Single “Savage”, welche es als normale Version und Remix mit Beyoncé gab, wurde unglaublich erfolgreich und war der Grund dafür, warum man Megan Thee Stallion weltweit auf dem Schirm hatte. Der gemeinsame Song “WAP”, welcher mit Cardi B am 07. August 2020 auf den Markt kam, setzte dem Ganzen am Ende noch die Krone auf.

Lässt nichts unversucht
Megan Pete, so ihr bürgerlicher Name, lässt seither nichts unversucht und möchte weiterhin mehr und mehr Fans für sich gewinnen. Und genau aus diesem Grund durfte sie im August 2021 eine Kollaboration mit den Jungs von BTS aufnehmen und wollte eigentlich am Freitag, den 27. August 2021 ihren eigenen Remix von “Butter” droppen … Eigentlich, denn ihr Label 1501 Certified Entertainment versuchte ihr den Plan gewaltig zu vermiesen und hatte den Release verboten.

Die Rapperin steht seit März 2020 bereits im Clinch mit ihrer Plattenfirma und wollte nach ihrem großen Erfolg ihren Vertrag neu bestimmen. Label-Boss Carl Crawford sträubt sich dagegen und versucht seither alle Veröffentlichungen von Megan Thee Stallion zu verschieben oder ganz zu canceln. Doch die US-Amerikanerin ließ sich dieses Mal nicht sie einfach unterbuttern und zog ihre Schlüsse: Megan verklagte ihre Plattenfirma samt CEO und ersuchte “Nothilfe des Gerichts vor Freitag, dem 27. August 2021, um sich die Erlaubnis einzuholen, den zuvor geplanten Release an besagtem Tag veröffentlichen zu dürfen. […] Solche irreparablen Schäden ihres persönlichen Wohls und das zum Schweigen bringen ihres künstlerischen Ausdrucks können nicht mit finanziellen Einbußen kompensiert werden.”

Ebenfalls sagte die Künstlerin aus, dass ihr dadurch internationale Aufmerksamkeit verwehrt bleiben und 1501 Certified Entertainment sowie dessen Gründer Carl Crawford alles in die Wege leiten würde, damit sie “eine sechsstellige Ablösesumme” zahlt, um endlich aus ihrem Vertrag rauskommen zu können.

Sieg vor Gericht
Und siehe da? Das Gericht in Texas hat sich dem Fall direkt angenommen und dafür gesorgt, dass Megan Thee Stallion wie geplant am Freitag, den 27. August 2021 ihren “Butter”-Remix auf den Markt bringen darf. Via Instagram bedankte sich die Rapperin bei allen Fans und brachte zum Ausdruck, wie sehr sie sich auf den Drop mit den Jungs von BTS freuen würde.

Bis dahin kannst Du Dir das Original hier ansehen: