Eigentlich wollten die Girls von PCD in 2020 ein Comeback feiern, doch Scherzinger soll zu viele Forderungen gestellt haben und wurde nun von einem ihrer Mädels verklagt.

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Credit: Dimitrios Kambouris / GettyImages

Reunion bestätigt
Im März 2018 gab es bereits die Meldungen eines Comebacks der Pussycat Dolls. Kimberly Wyatt erklärte zum damaligen Zeitpunkt gegenüber der Bizarre-Kolumne von “The Sun”: “Wir haben gesprochen, aber alle haben ihr eigenes Leben und ihre eigene Agenda und so weiter. Alle sind an Bord. Wir müssen noch einige Schritte gehen, damit es passiert. Wir sind alle an einem Punkt in unserem Leben, an dem wir unsere eigenen Abenteuer erlebt haben. Jetzt wollen wir alle auf die Bühne, um Spaß zu haben. Es könnte eine Tour sein, es könnte eine TV-Show sein, es könnte neue Musik sein, es könnte eine Menge sein.”

Und siehe da? Auch Nicole Scherzinger bestätigte alle Gerüchte eines “Multimillionen-Vertrags”und erklärte, dass sie mit ihren Mädels im April 2020 wieder auf Tour gehen wird

Erste Single
Kimberly Wyatt, Ashley Roberts, Carmit Bachar, Jessica Sutta und Nicole Scherzinger haben sich erneut zusammengetan. Letztere sagte gegenüber Entertainment Tonight: “Wir reden immer darüber, uns gegenseitig den Rücken zu stärken. Es ist wirklich großartig zu sehen, dass wir uns tatsächlich zu den Frauen entwickelt haben, die wir sind. […] Wir haben individuell unsere eigenen Kräfte. Wir können uns gegenseitig stärken und das bedeutet, dass wir unsere Fans stärker unterstützen können.”

Passend zur Ankündigung einer Tournee durch Großbritannien gab es ebenfalls eine neue Single samt Musikvideo. “React” kannst Du Dir hier anschauen: 

Scherzinger wird verklagt
Während das Bühnen-Comeback auf April 2020 angesetzt war, machte das Coronavirus allen Musikerinnen einen Strich durch die Rechnung. Statt wie geplant performen zu können, musste die gesamte Konzertreise auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Doch damit nicht genug: Wie nun herausgekommen war, möchte sich Nicole Scherzinger den kompletten Coup unter den Nagel reißen und stellte Forderungen an ihre Kolleginnen und das Management, welche von allen Beteiligten nicht unterstützt werden. Laut “The Hollywood Reporter” geht es nun sogar so weit, dass Nicole drohen würde, nicht mehr an der Tour teilnehmen zu wollen, wenn sie nicht “die komplette kreative Kontrolle über die Shows” sowie einen “höheren Anteil am Gewinn” abkassieren würde.

Pussycat Dolls-Gründerin Robin Antin schaltete schließlich ihren Anwalt Richard S. Busch ein und verklagte Nicole Scherzinger wegen einer Vertragsverletzung im Zusammenhang mit dem geplanten Comeback sowie vier weiteren Punkten. Der Oberste Gerichtshof aus Los Angeles muss sich nun mit dem Anliegen befassen. Der Klage zufolge war bereits 2019 vereinbart worden, dass Scherzinger 49 Prozent der Aktien und Gewinne der Reunion erhalten würde. Der Musikerin scheint dies noch immer nicht genug zu sein, sie will volle 75 Prozent aller Einnahmen und droht damit, auszusteigen …

Die komplette englischsprachige Anklageschrift kannst Du Dir HIER noch einmal durchlesen.