Nachdem der Schlagersänger über 4.000 Euro Schulden an Nebenkosten angehäuft hatte, wurde die Wohnung in NRW gepfändet.

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Credit: Tristar Media / GettyImages

Schulden
Eigentlich hätte Michael Wendler für den Rest seines Lebens ohne finanzielle Sorgen auskommen können. Der Schlagersänger, welcher unter anderem mit Songs wie “Sie liebt den DJ”, “Echolot” und “Egal” unglaublich erfolgreich war, soll seit seinem Durchbruch in 2007 einige Millionen Euro verdient haben. Doch der Musiker das Geld zum Fenster raus und soll laut dem Finanzamt Wesel über eine Million Euro in Schulden angehäuft haben [Stand Juli 2020].

“Michael hat derzeit rund 1,2 Millionen Steuerschulden beim Finanzamt. Das resultiert aus dem Streit um die Liebhaberei des Gestüts. Dieser entsprechende Bescheid ist rechtskräftig und daher die Schulden. Michael bemüht sich im Moment sehr, diese Summe zu bezahlen. Er möchte keine langjährige Insolvenz. Die Vermögensauskunft wurde im Oktober geleistet”, erklärte Michael Wendlers Manager Markus Krampe gegenüber RTL im Sommer 2020.

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Wohnung wird zwangsversteigert
Gut ein Jahr ist seither vergangen, Michael versuchte seine Villa in Florida zu verkaufen und muss sich jetzt ebenfalls mit einer Zwangsvollstreckung beschäftigen. Genau genommen geht es um seine Eigentumswohnung in Dinslaken in Nordrhein-Westfalen, in welcher seine mittlerweile verstorbene Mutter residiert hatte. Weder der Wendler, noch ein anderes Familienmitglied soll in den vergangenen vier Jahren Nebenkosten gezahlt haben und auch eine Aufforderung der Zahlung ist der Musiker nicht nachgekommen. Das Ende vom Lied?

Die Eigentumswohnung soll im Februar 2022 zwangsversteigert werden.

Lauf der BILD-Zeitung sei der Wendler als “nicht auffindbar” eingestuft worden, zu den Meldungen sagte er: “Da sich meine Mutter um die Nebenkosten der von mir kostenlos zur Verfügung gestellten Wohnung kümmern wollte, kann ich zu den Forderungen der Hausverwaltung nichts sagen. […] Ich bin davon überzeugt, dass meine Eigentumswohnung einen hohen Betrag bei der Versteigerung erreichen wird. […] Meine Immobilien in Deutschland werden endlich verwertet, um der Forderung des Finanzamtes und der aus meiner Sicht erlassenen Fantasiesteuer der sogenannten 'Liebhaberei' entgegenzuwirken.”

Der gesamte Erlös der Zwangsversteigerung erhält das Finanzamt.