Mitte Februar 2021 war Robert Maraj von einem Auto erfasst und getötet worden. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort und wurde nun von Witwe und Nicki Minajs Mutter Carol verklagt.

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Er hätte gerettet werden können
Am Freitag, den 12. Februar 2021 ging Nicki Minas Vater Robert Maraj am Straßenrand in Mineola auf Long Island, New York spazieren, als er plötzlich von einem Auto erfasst worden war. Der Fahrer soll für einige Sekunden stehen geblieben sein, bevor er vom Unfallort flüchtete und den 64-Jährigen zum Sterben zurückgelassen hatte. Ein Notruf wurde erst Minuten später von einem Passanten getätigt, sodass die eintreffenden Rettungssanitäter den Verletzten ins nahegelegene Krankenhaus beförderten, bevor Robert einen Tag später für tot erklärt werden musste. Die Polizei von Nassau County war seither auf der Suche nach Augenzeugen, welche den Täter und das dazugehörige Fahrzeug identifizieren konnten.

Die Rapperin hatte sich seit dem Unfall mit Fahrerflucht kein einziges Mal bei ihren Fans zu Wort gemeldet und das Ableben ihres Vaters von ihren Pressesprechern bestätigen lassen.

Klage wurde eingereicht
Mittlerweile soll die Polizei den 70-jährigen Verdächtigen Charles Polevich festgenommen haben. Er soll physische Beweise am Unfallort manipuliert haben, wurde bereits einem Haftrichter vorgeführt und plädierte auf nicht schuldig. Stattdessen bezahlte er seine 250.000 Dollar schwere Kaution [10-15 Prozent musste er davon auf den Tisch legen], musste seinen Reisepass abgeben und wurde angewiesen, den US-Bundesstaat New York nicht verlassen zu dürfen, bis seine tatsächliche Anhörung stattfinden wird.

Nicki Minajs Mutter und Ehefrau des Toten, Carol Maraj, reichte laut dem britischen “The Guardian” Klage ein und fordert 150 Millionen Dollar Schadensersatz. Zudem erklärte sie, dass Polevich “fahrlässig und rücksichtslos verhalten” habe, als er Robert überfahren und ihn zum Sterben liegen gelassen hatte. Rechtsanwalt Benjamin Crump erklärte via Instagram: “Er [Charles Polevich] war nicht nur verantwortungs- und rücksichtslos, sondern auch besorgter darüber, wegzulaufen und sich zu verstecken, als nach Hilfe zu fragen. Polevichs Verhalten war kriminell, feige und unmoralisch. Wir werden ihn für seine rücksichtslosen Handlungen verantwortlich machen, die zu Robert Marajs Tod geführt haben.”

Carol sagte gegenüber “Newsday” unterdes, dass all ihre Kinder “zufrieden damit seien”, dass der Fahrer gefasst worden war und schon bald einem Richter vorgeführt werden wird.