Nachdem der EDM-Star in seiner Dokumentation "Avicii: True Stories” scheinbar seinen eigenen Tod voraussagte, wurden einige Szenen aus dem Film gestrichen und schafften es bislang nicht ans Tageslicht.

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Credit: Jacob Schulmann / Universal Music

Hätte man ihn retten können?
Am 26. Oktober 2017 wurde der Dokumentarfilm “Avicii: True Stories” erstmals öffentlich ausgestrahlt und in ausgewählten Kinos in Litauen, den Niederlanden und Schweden präsentiert. Das Leben auf Tour und im Tonstudio von Tim Bergling, einem schwedischen Electronic-Dance-Music-Produzenten und DJ, der unter dem Künstlernamen Avicii weltweit für feiernde Fans verantwortlich war, wurde im Stück begleitet. Das Streaming-Portal Netflix hatte sich erstmals alle Rechte gesichert und konnte sich über Millionen von Betrachtern freuen, welche erfahren mussten, dass der Star am Ende seiner Kräfte war und dennoch keine Unterstützung seines Teams genießen konnte.

“Ich habe ihnen mitgeteilt, dass ich keine Shows mehr spielen werde. Außerdem habe ich ihnen in etwas das gesagt: ‘Ich werde das nicht überleben.’ Ich habe es so oft gesagt”, erklärte Avicii in seiner Dokumentation “True Stories”. “Also wollte ich nichts davon hören, dass ich noch einen anderen Gig spielen soll. […] Ich habe schon immer jedem, mit dem ich zusammenarbeite, offen und ehrlich präsentiert, wer ich bin. Jeder weiß, dass ich unter Panikattacken litt und dass ich mein Bestes versucht habe. Ich habe nicht vermutet, dass man mich überreden möchte, noch mehr Shows zu geben. Sie haben doch alle gesehen, wie krank mich das alles gemacht hat, doch ich musste lange darum kämpfen, weniger Gigs zu spielen.”

Der schwedische Musiker hatte selbst sein Team und seinen ehemaligen Manager Arash “Ash” Pournouri davor gewarnt, dass er bald “tot umfallen” würde, doch auf seine Hilfeschreie hatte niemand gehört. Stattdessen nutzten sie Avicii aus und können am Ende mit der Grund dafür gewesen sein, dass sich der Schwede am Freitag, den 20. April 2018 aus einem Akt der Verzweiflung das Leben genommen hatte

Neue Version rührt zu Tränen
Netflix hatte nach dem Ableben Aviciis die Dokumentation aus dem Programm genommen und sie gut neun Monate später erneut für seine trauernden Fans zur Verfügung gestellt. Doch einige Szenen waren aus dem Film geschnitten worden, sodass man nie wirklich alle Aspekte seines Lebens zu Gesicht bekommen hatte … Bis jetzt!

Der YouTube-Account “Avicii North Pole” hatte Ende 2020 eine noch nie gesehene Version von “Avicii: True Stories” ins Netz geladen, welche eine neue Perspektive seiner Songwriting-Methoden bietet und seine Fans zu Tränen rührte.

Die noch nie zuvor veröffentlichten Szenen kannst Du Dir im Originalen hier anschauen: