Dem Auktionshaus Memorabilia Expert Auctions in Las Vegas übergab Marsha Stewart jenen Tropf, welcher zum Tod von ihrem Cousin Michael Jackson geführt haben soll …

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Stewart will Geld verdienen
Michael Jackson musste im Alter von 50 Jahren in 2009 das Leben lassen und wurde am 25. Juni 2009 um 14:26 Ortszeit im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles für tot erklärt. Es war nach einer akuten Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol und weiteren Beruhigungsmitteln zu einem Herzstillstand gekommen, nachdem jene Medikamente ihm allesamt von seinem Leibarzt Conrad Murray verabreicht worden waren. Letzterer musste im November 2011 wegen “fahrlässiger Tötung” ins Gefängnis und wurde im Oktober 2013 aufgrund von “guter Führung” und “überfüllter Gefängnisse” vorzeitig entlassen.

Seit dem Tod Jackos wurden diverse persönliche Gegenstände des King of Pops versteigert und brachten Millionen ein. Im August 2020 erst ging der Pailletten-Handschuh des verstorbenen Musikers im US-Auktionshaus Heritage Auctions unter den Hammer und wechselte für unglaubliche 112.500 Dollar den Besitzer.

Doch die nächste Versteigerung könnte kurioser nicht sein:

Michael Jacksons Cousine möchte vor elf Jahren den Tropf, der dem King of Pop die tödliche Dosis Propofol verabreicht hat, mitgenommen haben und diesen nun Gewinnbringend an den Mann bringen. Dem Auktionshaus Memorabilia Expert Auctions in Las Vegas übergab Marsha Stewart demnach jene Infusion und erklärte in der Beschreibung zum Artikel: “Es klebt noch Michaels Blut daran.”

Das Startgebot von 2.500 Dollar gab die Cousine ebenfalls an und hofft, dass für sie viel Geld dabei herumkommt. Warum die Polizei nach dem Tötungsdelikt der Marke Braun das Beweismittel Nummer eins nicht gesichert und in einer Asservatenkammer hinterlegt hat, ist unklar. Laut Marsha Stewart soll besagter Tropf “ein echtes Unikat” sein …