Nachdem Kanye seine eigene Präsidentschaftskandidatur für die Wahlen im November 2020 bekannt gegeben hatte, meldete sich der amtierende wohl mächtigste Mann der Welt selbst zu Wort und sprach über seinen ehemaligen Supporter.

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Liebeserklärung an Trump
Seitdem Donald Trump die Wahlen zum US-Präsidenten gewonnen hatte, konnte er immer weniger prominente Supporter sein Eigen nennen. Doch einer stand ihm immer zur Seite - Kanye West. Der vierfache Familienvater lobte den 74-Jährigen bei diversen Events und huldigte ihm via Twitter, nannte ihn seinen “Bruder” und gestand seine “Liebe” zum wohl mächtigsten Mann der Welt.

Seine eigenen Fans könnten den Rapper selbst nicht umstimmen, Trump “zu lieben”, welcher ebenfalls von der “Energie eines Drachen” genährt werden würde:

Kanye hat Visionen
Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, West hat seine Aussagen revidiert und diverse Bilder, auf welchen er eine rote “Make America Great Again”-Kappe trug, aus dem Netz genommen und bestätigte seine eigene Präsidentschaftskandidatur. “Wir sind blind, wenn es um Teile der Erde geht, auf denen wir nicht leben (…). Wenn ich darüber spreche, dass ich Präsident werden möchte, dann meine ich nicht damit, dass ich irgendwelche politischen Visionen habe. Ich habe nur Visionen für die Menschlichkeit, die Menschen und die Wahrheit. Wenn ich meine Zeit damit füllen kann, irgendwas in der Welt zu verändern, dann werde ich das versuchen”, erklärte Kanye gegenüber BBC Radio 1 und fügte via Twitter hinzu: “Wir müssen nun das Versprechen Amerikas verwirklichen, mit Gottvertrauen, einer einigenden Vision und dem Schaffen einer Zukunft. Ich kandidiere, um [zum] Präsidenten der Vereinigten Staaten [ernannt zu werden]!”

Präsident meldet sich zu Wort
Dass Donald Trump keinen Support von Kanye West und dessen Ehefrau Kim Kardashian mehr bekommen wird, sieht der 74-Jährige selbst nicht ein. Stattdessen gestand er im Interview mit Sean Hannity von den “FOX News”, was er von der Präsidentschaftskandidatur des Rappers und Designers halten würde.

“Nun ja! Ich mag es, dass wir seine Stimme hören können. Er wird dennoch immer für uns sein und seine Frau wird ebenfalls immer für uns stimmen.”

Na, was West wohl zu diesen Worten zu sagen hat? Lange werden wir auf eine Antwort des mit einer bipolaren Störung diagnostizierten Promis nicht warten müssen - schließlich ist Twitter sein Sprachrohr Nummer 1.