Kurz nachdem Xavier aus der DSDS-Jury geschmissen worden war, wollte er sich rechtfertigen und gab ein Interview mit “DWDL”, welches ihn scheinbar weiter in den Schlamassel reitet …

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Credit: Florian Ebener / GettyImages

Ende bei DSDS
Für zwei Staffeln stand Xavier Naidoo als Jurymitglied bei Deutschland sucht den Superstar unter Vertrag, doch seinen Job durfte der Musiker letzten Endes nicht vollenden. Stattdessen wurde er von RTL entlassen, nachdem ein Video im Netz erschienen war, in welchem sich der Künstler rassistisch äußerte und unter anderem folgende Statements abgegeben hatte:

“Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden.”

“Ich habe fast alle Menschen lieb, aber was ist, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt?”

Via Instagram veröffentlichte Naidoo am Ende noch eine schriftliche Stellungnahme, tauchte für fast zwei Wochen unter und meldete sich schließlich beim Journalisten und Rechtspopulisten Oliver Janich. Letzterer stellte seinem Interviewpartner einige Fragen zum Ende von DSDS, welcher erklärte: “Ich sehe mich als Vollprofi und habe gerne der Einladung Folge geleistet, bei 'DSDS' mitzumachen. Denn erstensmal interessiert es mich natürlich, 'Wie funktioniert so eine riesige TV-Show? Warum ist die so lange erfolgreich?', außerdem habe ich Dieter Bohlen schon vor ein paar Jahren kennengelernt und verstand, versteh mich super mit ihm. Und als die Anfrage kam, auch über ihn, hab ich natürlich dann mir mal Gedanken darüber gemacht und fand das eigentlich ganz gut. […] Außerdem wusste ich, dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe - würd' ich mal sagen - wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so ner Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen. Das heißt: Ich habe mir die Reichweite von RTL zunutze gemacht.”

Zum eigentlichen Rausschmiss hatte Naidoo ebenfalls einige Worte zu sagen: “Ich denke, die müssen einfach nur tun, was sie tun müssen, um die Show weiterzumachen. Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren. Aber das nehme ich niemandem übel. Ich muss aber trotzdem einfach weiterhin zu meiner Meinung stehen und meine Meinung sagen können. Und wenn ich dadurch Nachteile habe, dann ist das halt so.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sind das die Worte eines Vorbilds?!
Während Xavier Naidoo auch weiterhin zu seinen Aussagen steht, sprach er mit “DWDL” ebenfalls über den menschengemachten Klimawandel und erklärte: “Ich bin zu dem Schluss gekommen, das CO2 nicht der große Veränderer des Klimas ist.”

Stattdessen soll es die Menschheit sein, welche Mutter Natur an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte, welche sich nun mehr oder weniger mit dem Coronavirus zur Wehr setzen würde. “Der Lockdown ist vielleicht genau die richtige Zeit dafür, sich richtig zu informieren, über die Souveränität zum Beispiel und auch andere geschichtliche Begebenheiten sollte man sich da zu Gemüte führen. Auch die Geschichte Adenauers sollte man sich anschauen. Und auch die sogenannte Kanzlerakte sollte man sich anschauen, auch die Verbalnoten. Professor Foschepoth ist für mich da immer maßgebend gewesen bei meinen Aussagen, schon seit langem”, fügte Xavier hinzu.

Der ehemalige DSDS-Juror wollte mit jenen Worten jedoch nicht das Interview abschließend, sondern sagte ebenfalls aus, dass er schon seit Jahren nicht mehr wählen gegangen war und sich politisch ebenfalls nicht engagieren würde. “Ich bin kein Freund von Parteien generell. Ich geh nicht wählen, ich beteilige mich nicht daran, ich glaube es ist nicht richtig, sich in diesem Unrechtssystem per Wahl auch noch an dem Unrecht zu beteiligen.”

Na, ob das ein gutes Vorbild ist …?!

Das komplette Interview kannst Du Dir hier ab Sekunde 35 noch einmal anschauen: