Die American Idol-Gewinnerin musste auf das Töpfchen gehen, nachdem es während ihrer Quarantäne in Montana Probleme mit den Rohrleitungen gab.

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Credit: Jenny Anderson / GettyImages

Lief nicht ganz so rund
Wie auch wir normalos hat sich US-Superstar Kelly Clarkson etwas einfallen lassen und ist mit Kind und Kegel nach Montana geflüchtet. In einer Hütte befindet sich die vierköpfige Familie in Quarantäne und besorgte sich alle Lebensmittel, welche sie für die nächsten Tage und Wochen brauchen würden. Und eigentlich ist dies gar keine schlechte Idee - geht man davon aus, dass sie in Los Angeles tagtäglich Millionen von Menschen über den Weg gelaufen wären, welche mit dem Coronavirus infiziert sein könnten ...

Doch irgendwie wollten die Rohrleitungen des Hauses nicht so wie die Clarkson-Blackstocks ... Für Kelly jedoch kein Problem, wie sie via Twitter erklärte und gestand, dass sie einfach das Töpfchen ihres Sohnes benutzt habe und sich dafür gar nicht genieren würde. “Unsere Leitungen hier in unserer kleinen Hütte in Montana sind eingefroren und, kein Scherz, ich benutzte gerade das Töpfchen meines Kleinkindes”, twitterte sie und fügte hinzu: “Und wisst ihr was? Ich habe keinen Stolz oder Scham! Jeder Tag bringt etwas mit sich, von dem ich dachte, ich würde es nie tun, hahahaha.”

Und während die American Idol-Gewinnerin dachte, dass sie von ihren Fans ausgelacht werden würde, meldeten sich einige Follower bei ihr und konnten sich mit Clarkson identifizieren.

Quarantäne statt Auszeit
Der Coronavirus kommt für Kelly scheinbar gerade recht. Die Musikerin sagte in der Vergangenheit bereits, dass sie ihre Karriere für ihre Familie aufs Spiel setzen würde und sich um ihre beiden Kinder kümmern möchte. Statt demnach auf der Bühne in Las Vegas zu stehen, kann sie die Zeit mit River und Remy genießen, welche sie aktuell ohne Nanny großziehen möchte. "Du musst alles gleichzeitig im Blick haben. Und auch wenn ich die Musik liebe, steht meine Familie an erster Stelle. Es gibt auch Tage, an welchen ich einfach nur weine, weil ich weiß, dass ich keine Zeit für meine Fans habe. Ich habe manchmal einfach keine Kontrolle und möchte vor allem als Mutter nicht versagen”, sagte sie bereits im November 2016 gegenüber dem “People”-Magazin und fügte hinzu, dass sie sich von ihrer eigenen Mama noch immer eine Scheibe abschneiden könnte. “Meine Mom hatte keine Hilfe und hat uns wunderbar großgezogen. Warum brauche ich dann immer Hilfe?! Weil ich meine Zeit falsch einteile und schnell den Überblick verliere. Ich schaffe einfach nicht alles, was ich will. Das ist echt mies.”

Ein drittes Kind werden Brandon und Kelly im Übrigen nicht mehr bekommen können. “Wir sprechen da eigentlich gar nicht drüber und haben beide Vorkehrungen getroffen. Es wird mir nie wieder passieren. Ich habe keine Eileiter mehr. Wenn doch, dann ist es ein Wunder Gottes. Ich habe meinem Gynäkologen quasi auf dem OP-Tisch gesagt: 'Wenn ich nochmal schwanger werde, werde ich Sie finden!' Der Shop ist geschlossen, das Wichtigste wurde entfernt, damit nichts mehr passieren kann. Das Thema ist abgehakt”, sagte sie gegenüber “ABC”.