Der “Royal Bunker”-Gründer bestätigte im Podcast, dass Bushido tatsächlich einen Deal mit dem Streaming-Service Netflix eingegangen war und eine Dokumentation in Auftrag gegeben hat.

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Credit: Olaf Wagner / GettyImages

Nummer-eins-Album “CCN4”
“Lange war es ruhig. Ab sofort könnt ihr CCN4 vorbestellen. Seid ihr auch der Meinung, dass es reicht mit LaLaLa und LeLeLe? Schreibt es in den Kommentaren und verbreitet die frohe Botschaft”, schrieb Bushido im August 2019 via Instagram nieder und releaste wenig später unter anderem die Tracks “Ronin”, “Lichter der Stadt” und “Renegade”. Passend dazu gab es schließlich die Kollaborations-LP “CCN4”, welche mit Kumpel Animus entstanden war und an die Spitze der deutschen Charts schnellte.

“Anfang des Jahres hat mir jemand gesagt, ich würde nie wieder etwas erreichen. Heute haben wir die Nummer 1. Danke für den Support. Ich bin glücklich über die Menschen, die mit mir gehen. Ihr wisst wer ihr seid. […] CCN4 ist jetzt 3 Tage draußen und wir sind immer noch geflasht von Eurem unfassbaren Support. […] Dieser Support macht uns unfassbar stolz. Danke für Alles. Das Jahr können wir nun erfolgreich anschließen. Wünsche euch von Herzen erholsame Tage”, schrieb Bushido im Anschluss nieder und feierte seinen erneuten Hype.

Eigene Dokumentation ist in Arbeit
Seit exakt zwei Monaten können sich seine Fans das Nummer-eins-Album “CCN4” via Spotify, Deezer und Co. streamen, doch den Rapper wirklich zu Gesicht bekommt niemand. Und das scheint auch einen Grund zu haben: In 2018 wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, Bushido hätte eine Dokumentation in Auftrag gegeben und die Rechte an den Streaming-Dienst Netflix verkauft. Und wie es aussieht stimmen diese Berichte - glaubt man dem Journalisten und “Royal Bunker”-Gründer Marcus Staiger.

“Ich bin [bei seiner Netflix-Doku] aufgetreten. Ich habe ein Interview dort gemacht”, sagte der gebürtig aus Leonberg bei Stuttgart stammender ehemaliger Labelbetreiber im “Die Wundersame Rapwoche mit Maul und Staiger”-Podcast auf YouTube und fügte hinzu, dass es gar keine richtige Gage für den Part gab. “Ich habe ja gar kein Geld genommen. Ich habe ein Tauschgeschäft gemacht. Das Angebot war ja, die Redaktion für diesen Film zu übernehmen. Das habe ich nicht gemacht, aber als Interviewpartner habe ich mich zur Verfügung gestellt.

Seine Lines kannst Du Dir ab Minute 1:31:00 anhören:

Fler weiß mehr
Neben Staiger hat ebenfalls schon Bushidos Konkurrent und bekennender Hater Fler über den Coup gesprochen und gesagt, dass der Berliner Rapper eine Dokumentation über sein Leben und seine Karriere drehen lassen möchte. Gegenüber BILD erklärte er: “Der Peter Rossberg ist mit Bushido seit mehreren Jahren befreundet. Das wissen alle, die in der HipHop Szene sind. Der kam mit auf Tour! Ja, Peter Rossberg ist Bushidos Kumpel. (..) Die sind so krass befreundet, dass die sogar jetzt mit Netflix und dem Bild-Chef – der Bild-Chef ist da auch noch mit drinne, keine Ahnung. Ist auch alles cool so – machen die für Netflix eine Serie. SO krass sind die befreundet.”

Passend dazu postete Fler im August 2019 einen Schnappschuss eines Vertrages von Bushido, in welchem seine Fans nachlesen konnten, dass “Foto-/Videoaufnahmen für eine Doku-Serie über den deutschen Musiker Bushido” angefragt worden waren.

Der Rapper selbst hat sich zum Streich im Übrigen noch nicht zu Wort gemeldet.