Statt sich ein Kindermädchen wie die meisten Superstars anzuschaffen, möchte Janet Jackson die Erziehung ihres drei Jahre alten Sohnes selbst übernehmen.

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Credit: David Becker / GettyImages

Muttersein mit 50 Jahren
“Janet Jackson und Ehemann Wissam Al Mana haben ihren ersten Sohn Eissa Al Mana willkommen geheißen. Sie hatte eine stressfreie und wohlbehaltene Empfängnis und erholt sich gut”, erklärte ein Pressesprecher des Superstars im Januar 2017. Der Name bedeutet so viel wie "Jahwe ist die Erlösung". "Jahwe" gilt im hebräischen als alttestamentlicher Benennung Gottes.

Stolz präsentierte die damals 50-Jährige ihr erstes Kind und musste wenig später die Notbremse ziehen, um endlich glücklich sein zu können: Janet gab Al Mana den Laufpass, welcher sie täglich beschimpft und “verbal missbraucht” haben soll. “Es war eine von Missbrauch geprägte Beziehung. Erst nach einigen Monaten hat er sich so verhalten und sie verbal missbraucht. Sie hatte sich wie eine Gefangene in ihrem eigenen Zuhause gefühlt. Keine schwangere Frau muss sich täglich als Bitch beleidigen lassen. Und das ist nur ein Beispiel. Eines, welches sie ertragen musste”, sagte Bruder Randy Jackson gegenüber dem “People”-Magazin. Das alleinige Sorgerecht soll die Sängerin seither besitzen und darf somit für ihre Fans rund um die Uhr Updates von Eissa veröffentlichen:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Keine Nanny für Sohnemann
Jackson selbst hatte erst Anfang Februar 2020 ein neues Album und eine Welttournee angekündigt. “Black Diamond” soll der zwölfte Streich heißen, ein Veröffentlichungsdatum gibt es bis dato nicht. Ihre Fans freuen sich dennoch über die erste musikalische Rückmeldung seit “Unbreakable” in 2015 und bereits bestätigte Shows im Norden von Amerika.

Doch wie will Janet all dies mit einem Sohn auf dem Arm schaffen? Genau diese Frage hat sie in der “Carrie & Tommy”-Show beantwortet und gestanden, dass sie einen vollen Terminplan habe und aktuell dennoch keine Nanny engagieren möchte. “Meine Mutter tat es [ohne Kindermädchen], ihre Mutter hat es geschafft. Warum sollte ich es nicht auch können? Nun ja, wir werden es sehen. Ich bin sicher, dass ich in Zukunft hier und da jemanden brauche, der mir hilft. Aktuell habe ich jedoch niemanden und liebe es. […] Es ist sehr anstrengend. Man bekommt nie genug Schlaf, niemals. Und er weckt mich auf mit: ‘Mama? Mama, Mama, steh auf! Bitte. Mama, steh jetzt auf.’ Ich war immer eine geduldige Person. Sobald man eine Mutter ist, braucht man jedoch noch mehr Geduld und ich wusste nie, dass ich so geduldig sein kann, wie ich aktuell bin. Er ist die Nummer eins in meinem Leben. Ich stehe auf, ich schlafe ein - alles dreht sich um ihn. Er steht an erster Stelle.”

Wir sind gespannt, wie die 53-Jährige ihren Job und das Muttersein in den kommenden Monaten auf Tour unter einen Hut bekommen wird. Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden zum redaktionellen Zeitpunkt noch nicht bestätigt.