Über mehrere Jahre hinweg wurde Taylor von einem Kamerateam begleitet, welche Aufnahmen für ihre eigene Doku “Miss Americana” aufgenommen hatten. Netflix wird den Film ab dem 31. Januar 2020 ausstrahlen.

Taylor-Swift-about-eating-disorder.jpg

Credit: Ian Gavan/TAS / GettyImages

Schwieriger “Miss Americana”-Start
Die vergangenen Wochen und Monate waren definitiv keine Leichten für Taylor Swift. Der US-Superstar musste zum Beispiel die Schock-Diagnose ihrer eigenen Mutter verkraften, welche ein weiteres Mal an Krebs erkrankt war. Bei einer Routineuntersuchung des Karzinoms in Andreas Brust war bei der 62-Jährigen ein Gehirntumor gefunden worden, die Maßnahmen wurden direkt eingeleitet. Und als sei diese Erkrankung nicht schon genug, so musste sich die “Shake It Off”-Interpretin ebenfalls mit ihrem ehemaligen Big Machine Records-Plattenboss Scott Borchetta und Justin Biebers-Manager Scooter Braun in einem Rechtsstreit auseinandersetzen. Letzterer US-amerikanischer Unternehmer, Talentmanager und Investor kaufte den kompletten musikalischen Katalog des Labels auf, bei welchem Taylor 13 Jahre lang unter Vertrag stand, und bezahlte für alle Tracks, die der Superstar jemals veröffentlicht hatte, rund 300 Millionen Dollar. Swift wollte natürlich dagegen angehen, bat ihre Fans mehrfach um Hilfe und stand am Ende mit leeren Händen da. Ihren Aussagen nach zu urteilen soll Braun den Einsatz von ihrem alten Material - Film sowie Ton - verboten haben, die 30-Jährige dürfte keine Performances mehr abhalten und auch für ihre geplante Netflix-Dokumentation “Miss Americana” soll es kein grünes Licht gegeben haben. Scooter meldete sich ebenfalls zu Wort, verneinte alle von Taylor veröffentlichten Posts und erklärte öffentlich, dass die mittlerweile bei Universal gesignte Künstlerin auf weder Textnachrichten noch Anwaltsschreiben antworten würde und der Veröffentlichung ihres Filmes nichts im Wege stehen würde ... Und so konnte die Sängerin nicht nur neue Studiosessions buchen und möchte alle releasten Singles und Alben neu aufnehmen, sondern auch mit ihrem Streifen “Miss Americana” beim “Sundance Film Festival”in Park City im US-Bundesstaat Utah Premiere feiern:

Essstörung wird thematisiert
“Während meiner gesamten Karriere haben die Labelchefs immer nur gesagt: ‘Ein nettes Mädchen zwingt Menschen nicht ihre Meinung auf. Ein nettes Mädchen lächelt und winkt und sagt danke.’ Ich wurde zu der Person, die alle von mir erwartet haben”, erklärte Swift unter anderem im Trailer des Dokumentarfilms. Dieser wurde unter der Regie von Lana Wilson in den vergangenen Jahren erarbeitet, welche eine Filmcrew mit auf die Reisen des Superstars schickte und nicht nur ihre Performances einfangen, sondern auch persönliche Gespräche verbildlichen konnte. Die Streaming-Plattform Netflix hatte sich daraufhin die Rechte des Streifens gesichert, welcher ab dem 31. Januar 2020 weltweit bereitstehen wird. Auf der Website wird das Werk als einen “rohen und emotional aufschlussreichen Blick” hinter die Kulissen beschrieben, welche die Veränderungen von einer “Songwriterin und Performern zur Frau, die die volle Kraft ihrer Stimme nutzt” thematisiert.

Neben jenen Momenten werden ihre Fans ebenfalls erfahren, dass Taylor an einer Essstörung gelitten hatte. Damals soll sie negative Kommentare zu sehr an sich herangelassen haben, welche sie “dazu gebracht hatten nicht mehr zu essen.”

“Einmal sah ich ein Foto von mir, auf dem mein Bauch ein wenig zu sehen war und jemand schrieb dann, dass ich schwanger aussehe … Das hatte es hervorgerufen, danach hab ich gehungert”, erklärte Taylor Swift ebenfalls und schockierte damit alle Supporter.

Die komplette Dokumentation “Miss Americana” kannst Du ab dem 31. Januar 2020 auf Netflix streamen.