Nachdem Rammstein ihren Opening-Act für die für 2020 geplante Tournee bestätigt haben, hagelt es Kritik von allen Seiten …

Rammstein-Opening-Act-critic.jpg

Credit: Peter Pakvis / GettyImages

Nächster Coup
Seit 1994 verzaubert die deutsche Rockband bereits Millionen von Fans und kann allen Kritikern den Garaus machen. Wie sie in ihrer eigenen Biografie erklären, zählen die Jungs rund um Till Lindemann “im Zusammenhang mit stark polarisierenden Musikvideos, Liedtexten und Albumcovern in der heimischen öffentlichen Wahrnehmung zu den kontrovers besprochenen Bands” und versucht immer wieder einen drauf zu setzen.

Sieben ihrer acht bereits releasten Alben haben es in Deutschland und Österreich an die Spitze der Charts geschafft, wurden häufiger mit Doppelplatin ausgestattet und über fünf Millionen Mal allein in der Bundesrepublik an den Mann gebracht. Das letzte selbsternannte Werk “Rammstein” wurde am 17. Mai 2019 veröffentlicht und soll im kommenden Jahr mit einer dazu passenden Tournee komplementiert werden. Ihre Fans lernen die Texte unterdes schon fleißig auswendig.

Kritik von allen Seiten
Die ersten Tourdaten wurden bereits im Sommer 2019 veröffentlicht und waren innerhalb von wenigen Stunden komplett ausverkauft. Auf Plattformen wie Viagogo durften im Anschluss keine Tickets der Künstler verkauft werden. Rammsteins Rechtsanwalt Sebastian Ott sagte im Interview mit “NME”: “Gemeinsam mit der Band freuen wir uns, dass das Landgericht Hamburg unserer Auffassung gefolgt ist und das Verbot erlassen hat. […] Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie könnten überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets erneut verkaufen.”

Neben Performances in Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Leipzig werden die “Du Hast”-Interpreten ebenfalls in anderen europäischen Städten auf der Bühne stehen und gaben Shows in Zürich, Göteborg, Ostende, Belfast und Nimwegen bekannt, bevor sie Zusatzkonzerte für den deutschsprachigen Raum ankündigten. Doch auch diese Tickets waren binnen weniger Minuten restlos ausverkauft und ihre Fans beschwerten sich via Twitter:

Opening-Act ist ...
Sechs Monate vor dem eigentlichen Tourstart haben Rammstein ebenfalls ihren Opening-Act bestätigt und erklärten auf ihrer eigenen Website: “Erfinderisch und leidenschaftlich - 'Jatekok' gilt als eines der momentan größten klassischen Klavierduos sowohl in Frankreich als auch weltweit. In ihren Aufnahmen und Projekten vereinen sie eine Vielzahl an Musikgenres wie zum Beispiel Jazz, Hip-Hop und Metal.”

Via Facebook fügten sie hinzu: “Wir freuen uns sehr, heute bestätigen zu können, dass das Duo Jatekok auch beim zweiten Teil der europäischen Stadion Tour von Rammstein als Special Guest dabei sein wird!”

Doch wirklich positiv angenommen wurde diese Verkündung nicht - schließlich waren Jatekok, bestehend aus den Musikerinnen Adélaïde Panaget und Naïri Badal, bereits bei der letzten Shows der Gruppe mit am Start und haben vielen Zuschauern nicht zugesagt, welche sich nun beschweren:
“Die beiden Mädels sind wirklich talentiert … Leider passen sie absolut gar nicht zu eurer Show! Einfach kein Rammstein-Support”, “Das ist so schade. Die sind so langweilig. Vor allem, wenn man mehr als eine Show sieht” und “Für den Preis der Tickets sollte man einen besseren Opener erwarten können!” Dies waren nur drei der veröffentlichten Facebook-Kommentare ihrer Abonnenten. Via Twitter und Instagram ging es im Anschluss weiter:

Rammstein-Fans-enttauscht-Tournee.png

Credit: rammsteinofficial / Instagram

Na, was Rammstein zu diesen negativen Kommentaren zu sagen hat?!