Obwohl Kontra K gerade seine kommende Tournee vorbereitet, verbringt er viel Zeit daheim und kümmert sich um seinen fünfjährigen Sohn.

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Credit: William Krause/bigFM

Ratschläge von bekanntem Rapper
“Ich kann in der Unterwelt unterwegs sein, solange ich nichts mit Leuten zu tun habe, die Verbrechen begehen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann: Frauenhandel, Kinderhandel, Drogen – das sind alles Sachen, die kein Mann tun sollte. Wenn jetzt aber jemand einen Tunnel in eine Bank gräbt und die ausräumt, dann stehe ich daneben und applaudiere”, erklärte Kontra K gegenüber “Focus” und fügte hinzu, dass er von seinem eigenen Vater viel gelernt hatte und das eigentliche Kontaktverbot schon in seiner Kindheit aufgehoben worden war. “Mein Vater war in den ‘Alt-Berliner-Kreisen’ involviert – so nenne ich sie jetzt mal. Es waren aber immer nur Verdachtsmomente und die sind nie belegt worden. Letztendlich ist das wie ein Mythos. Es war aber gut, dass wir trotzdem Kontakt hatten und dass meine Mutter auch gemerkt hat, dass das gut für mich ist.”

Der “Warnung”-Interpet hat im Übrigen bereits einen aktuell fünfjährigen Sohn und kümmert sich rührend um seinen Nachwuchs. Im Gespräch mit “Focus” sprach er über sein Kind und sagte aus, dass er nicht möchte, dass der Kleine “mit Kriminalität in Berührung” kommt. “Ich habe zwangsläufig viel Scheiß mitbekommen und viele in meinem Umfeld bewegen sich in solchen Kreisen. Das ist aber nichts, worauf ich stolz bin. Ich versuche, die Leute da rauszuholen. Ich habe Jobs geschaffen, in denen die arbeiten können, um eben nichts mit dieser Szene zu tun haben zu müssen. Wenn ich es schaffe, dass diese Mäuler gestopft sind, dann machen die auch keinen Blödsinn. Ich will meinen Sohn von schlechten Menschen fernhalten – auch von denen, die kommen, wenn du im Rampenlicht stehst. Die im Internet Kommentare abgeben und lästern und schlechte Energie verbreiten. Kinder haben wirklich eine reine Seele und ich will ihn so gut es geht von dem ganzen Schmutz fernhalten. Ob ich das hinkriege, kann ich dir erst in 20 Jahren sagen.”

 

Vorbild für alle Kinder
Anderen Fans und Personen, welche in Zukunft ebenfalls ein weiteres Leben in die Welt setzen, gab Kontra K ebenfalls noch einige Ratschläge mit auf den Weg und gestand: “Man hat da einen Menschen, den man beeinflusst und für den man verantwortlich ist. Es ist wichtig, dass man ein guter Mensch ist und das dem Kind auch vorlebt. Wenn man sich zu Hause nur herumstreitet, Mist macht und rumprügelt, dann muss man sich nicht wundern, wenn das irgendwann zu einem zurückkommt.”

Zu viel unterwegs ist der Musiker ebenfalls nicht, sondern holt seinen Sohn selbst von der Kita ab. Auf die Frage, wie er sein Privatleben und das Leben als Kontra K koordinieren kann, sagte der Deutsch-Rapper gegenüber “Focus” abschließend: “Ich bin gar nicht so viel weg. Mal einen Monat am Stück auf Tour, aber die meiste Zeit bin ich da. Und dann sehe ich meinen Sohn jeden Tag. Ich gehe auf die Kita-Feste und bin wie jeder andere Vater auch. Um 16.30 Uhr ist mein Arbeitstag beendet und ich habe Zeit für meinen Sohn.”