Dass P!nk nicht alle Fans mit ihren Postings beglücken kann, hat die zweifache Mutter bereits verstanden und reagiert mittlerweile gelassen auf alle Anfeindungen im Netz.

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Credit: David Wolff - Patrick / GettyImages

Mit Familie auf Welttournee
Während einige Superstars im Alleingang oder mit ihrem Team an Assistenten und Managern durch die Weltgeschichte jetten, hat US-Künstlerin P!nk immer ihre Familie mit am Start. Sollte sie am Abend ein Konzert geben, kümmert sich Ehemann Carey Hart um ihre gemeinsamen Kinder Willow und Jameson und an freien Tagen macht die vierköpfige Familie einen Ausflug. Bilder ihrer Trips stellt die “So What”-Interpretin natürlich immer ins Netz und musste sich schon in der Vergangenheit anhören, wie schlecht sie doch als Mutter sei. Nachdem sie unter anderem einen Schnappschuss von ihrem zweijährigen Sohn, welcher ohne Schwimmhose in der Nähe eines Pelikans am Wasser stand, mit den Fans teilte, wurde sie mit negativen Kommentaren überschüttet und antwortete wie folgt: “Bei einigen von euch ist etwas echt nicht in Ordnung. Sich über den Penis meines Sohnes auszulassen. Und über Beschneidung??? Ist das euer Ernst? Wie jede normale Mutter habe ich nicht mal gemerkt, dass er seine Badewindel ausgezogen hat. Ihr seid echt ekelhaft. Ich kann nur den Kopf schütteln […] über diese Negativität die ihr in die Leben der anderen bringt. Bei vielen von euch läuft etwas unglaublich schief. Ich schüttle nur den Kopf. Also dann: Hier ist ein Bild von einem Pelikan, den wir natürlich gefangen und für Stunden missbraucht hatten, bevor wir ihm einen Baby-Penis vors Gesicht hielten.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Nimmt es gelassener
Die Kommentarfunktion hat P!nk seither bei einigen Bildern einfach abgeschaltet und gestand stattdessen, dass sie nicht nur eine Künstlerin, sondern auch eine Mutter sei. “Eigentlich muss ich mich nicht erklären, ich respektiere jedoch meine Fans und werde es versuchen. Ich habe diese Tour sorgfältig geplant und versucht, für meine Kinder da zu sein, während ich gleichzeitig die beste und körperlich anstrengendste und schönste Show meines Lebens anbot. Ich habe diese Pause in Byron vor einem Jahr geplant, um weg vom Hotel und dem Winter kommen und etwas Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können. Während dieser Konzertreise durch Australien wurde ich (und meine Kinder auch) zweimal krank. Durch den ersten Infekt konnte ich mich dennoch kämpfen. […] Ihr könnt denken, was ihr wollt. Jedoch habe ich mein ganzes Leben lang noch niemanden ausgenutzt und respektiere meine hart arbeitenden Fans, die ihr Geld investieren, um mich live zu sehen. […] Ich bin eine Mutter, mit allem, was ich zu bieten habe, während ich den Rest auch noch auf die Reihe bekomme. […] Ich habe eine tadellose Bilanz, was meine Konzerte anbelangt.”

Gemeinsame Bilder mit Willow und Jameson will sie trotzdem auf ihrem Profil ablichten und nimmt die Ansagen ihrer Hater mittlerweile gelassener. Nachdem sie zum Beispiel Anfang der Woche in Hamburg eine Show gegeben und am Vormittag Zeit hatte, nahm sie ihren Sohn mit in den Zoo und teilte einige Fotos mit ihren 6,4 Millionen Followern. Und natürlich hatten auch dieses Mal wieder einige Personen etwas gegen den Besuch im zoologischer Garten, in welchem sich “Tiere in Gefangenschaft” befinden und konterte mit einer weiteren Aufnahme von ihrer Tochter Willow, welche die hohen Temperaturen genießen konnte.

Passend dazu schrieb P!nk: “Hier ist ein Bild von meinem Kind, das durch Wasser läuft. Es wurde nicht einmal gefiltert. Was für eine Wasserverschwendung. Und keinen Helm? Ich hoffe, sie hatte Sonnencreme. Wenn sie ausrutscht und fällt, ist sie möglicherweise ein Leben lang traumatisiert. Und ihre Mutter war nicht mal da. Ich war ... keuch ... Arbeiten!!! In einem anderen Land!”

Mit Hashtags wie unter anderem “Scheiß auf die Eltern Polizei” und “So viele Arschlöcher” rundete sie ihren Post ab und fügte hinzu, dass man ihr doch einfach entfolgen sollte, sollten ihre Bilder nicht ansprechend sein.