Vor zwei Jahren wurde Usher von Laura Helm angeklagt, nachdem der Musiker seine Geliebte bewusst mit Genitalherpes angesteckt haben soll, doch zum Urteilsspruch wird es nie kommen: Sie einigten sich außergerichtlich.

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Credit: Jimi Celeste / GettyImages

Haus weg, Frau weg
“Nach vielen Gedanken und reichlicher Überlegung, sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, als Paar getrennte Wege zu gehen. Wir werden uns in tiefer Verbundenheit als liebende Freunde auch weiterhin gegenseitig unterstützen”, erklärten Usher und seine (mittlerweile Ex-)Frau Grace Miguel im März 2018 gegenüber dem US-amerikanischen Magazin “US Weekly” und gaben somit ihre Trennung bekannt. Diese Meldung wurde nur wenige Monate nach einem weltweit für Schlagzeilen sorgenden Herpes-Skandal des R’n’B-Sängers veröffentlicht, welcher seine Herzdame betrogen und andere Frauen mit dem Virus angesteckt haben soll. Auch das gemeinsame Anwesen, welches über fünf Schlaf- und sechs Badezimmer verfügte und sich exakt hinter dem berühmten Chateau Marmont Hotel in Los Angeles befunden hat, wurde verkauft, sie gehen seither getrennte Wege.

Klage ist vom Tisch
Einige der Opfer, welche der mehrfache Familienvater in den vergangenen Jahren mit Genitalherpes angesteckt haben soll, meldeten sich im Anschluss selbst zu Wort und gestanden, dass sie nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr und der Übertragung in ein tiefes Loch gefallen seien und selbst emotional am Ende gewesen wären. Laura Helm, welche sich von Star-Anwältin Lisa Bloom vertreten ließ, verklagte Usher schließlich und forderte erst zehn Millionen Dollar, bevor sie jene Summe verdoppelte. Doch bevor sich ein Richter dem Fall noch einmal genauer angenommen hatte, stimmte sie laut der “TMZ” einer außergerichtlichen Einigung zu und soll ein Schmerzensgeld in Millionenhöhe abkassiert haben. In der Abschrift soll stehen, dass die Klägerin und der Angeklagte “eine einvernehmliche Lösung” gefunden haben. Weitere Informationen und eine exakte Summe wurde unterdes nicht erläutert.

Der “Yeah!”-Interpret stand im Übrigen nicht das erste Mal vor Gericht. Bereits im Jahr 2012 zahlte er einer namentlich nicht weiter erwähnten Ex-Freundin 1,1 Millionen Dollar - rund 9,8 Millionen Euro - Schmerzensgeld, nachdem er die Star-Stylistin ebenfalls mit Genitalherpes angesteckt hatte.