Zu Beginn ihrer Karriere wusste Ariana Grande nicht, wo ihr der Kopf stand und fiel in ein tiefes Loch. Heute lässt sie die damalige Zeit Revue passieren und bestätigt ihre damaligen Depressionen und musikalische Blockaden.

Billboard Women In Music 2018 - Arrivals Ariana Grande

Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Wo war ich noch einmal?
Ariana Grande ist eine der gefragtesten Musikerinnen unserer Zeit, konnte vor wenigen Wochen erst Kollegin Selena Gomez vom Instagram-Thron kicken und versorgt ihre 150 Millionen Follower seither mit unzähligen Schnappschüssen und Einblicken aus ihrem Privatleben. Dass die 1,53 Meter kleine Künstlerin jemals so erfolgreich sein würde, daran hatte sie selber nicht gedacht und erklärte ihren Arianators, dass sie zu Beginn ihrer Karriere an sich selbst gezweifelt hatte und unter Depressionen litt.

“Die ersten Jahre waren unglaublich hart - für meine mentale Gesundheit und Energie. All diese Promo-Trips haben mich ausgelaugt, ich war unglaublich erschöpft, habe immer meine Stimme verloren und wusste nie, in welcher Stadt ich gerade aufgewacht war. Es war einfach zu viel”, gestand Grande und fügte hinzu, dass sich all der Stress und Aufwand “dennoch gelohnt” habe und sie “dankbar dafür sei, was sie alles erreicht und gelernt” hatte. Nachdem es Ari dann endlich im Business geschafft hatte, konnte sie nach ihrer eigenen Pfeife tanzen und führte hinzu: “Heute  fühle ich mich einfach verbundener […] Es ist ein unbeschreibliches Gefühl und hat mir die Luft zum Atmen geschenkt.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Hat einen Therapeuten
Dass es Ariana Grande aus dieser dunkeln Zeit nicht im Alleingang geschafft hatte, bestätigte sie bereits im Oktober 2018 und gestand im Spezial der BBC, dass auch sie nicht immer perfekt sein kann oder möchte. “Wenn ich ein Vorbild sein soll, dann ist perfekt zu sein das Letzte, das ich sein sollte, weil das nicht realistisch ist. Das ist kein realistisches Ziel für irgendjemanden. Also denke ich, dass, solange ich ehrlich und authentisch bin und meinen Fans mein wahrstes Ich präsentiere, dies das Beste ist, was ich tun kann, weil es ihnen erlaubt, dasselbe zu tun. Ich fühle mich fast schuldig, dass ich mit Angststörungen zu kämpfen habe, weil sich alles nur in meinem Kopf abspielt, aber es ist verrückt, wie mächtig diese Gedanken sind. Man durchlebt Höhen und Tiefen. Manchmal können Wochen vergehen, in denen man keinerlei Symptome hat ... und dann gibt es plötzlich wieder einen Auslöser und die Angst zieht dich tagelang runter.”

Und auch via Twitter bestätigte die “No Tears Left to Cry”-Interpretin, dass sie sich einem Therapeuten anvertraut und antwortete einem Fan, welcher nach dem Namen ihres Psychologen fragte: “Das ist verdammt witzig, aber ganz ehrlich, die Therapiestunden haben mir so oft das Leben gerettet. Hab keine Angst, um Hilfe zu bitten. Du musst nicht dauerhaft Schmerzen erleiden und du kannst dein Trauma überwinden. Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, aber es ist ein Anfang, wenn man merkt, dass es möglich ist.”