Statt sich nur auf ihr Smartphone konzentrieren zu wollen, hat Selena Gomez den Entschluss gefasst eine Auszeit von allen sozialen Medien einzulegen und genießt stattdessen ihr Leben. Bei ihren Fans meldete sie sich trotzdem zu Wort.

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Credit: Gregg DeGuire / GettyImages

Auszeit noch nicht vorbei
9,4 Millionen Menschen haben Selena Gomez’ Post auf Instagram ein rotes Herzchen geschenkt, in welchem sie am 24. September 2018 erklärt hatte, eine Auszeit von allen sozialen Medien einlegen zu wollen. Übersetzt schrieb die US-Amerikanerin folgende Worte nieder: Update: Ich nehme mir eine Social-Media-Pause. So sehr ich für die Stimme dankbar bin, die die sozialen Medien uns allen verleihen, so dankbar bin ich auch für die Möglichkeit, mich zurücknehmen und mein Leben im Hier und Jetzt leben zu können. Denkt bitte daran – böse Kommentare können jedermanns Gefühle verletzen.

Fast vier Monate sind seither vergangen, Sel soll mehrfach in eine Klinik eingecheckt und ihre Zusammenbrüche verarbeitet haben, wurde schließlich im Ski-Urlaub abgelichtet und meldete sich mittlerweile bei ihren 144 Millionen Followern ein weiteres Mal zu Wort. Es ist schon eine Weile her, seit ihr etwas von mir gehört habt, aber ich wollte euch ein gutes neues Jahr wünschen und euch für eure Liebe und Unterstützung danken, so Gomez. Letztes Jahr war definitiv ein Jahr der Selbstreflexion, voll von Herausforderungen und meines Wachstums. Es sind immer diese Herausforderungen, die einem zeigen, wer man wirklich ist und wie man fähig ist, diese zu überwinden. Vertraut mir, das ist nicht leicht, aber ich bin stolz auf die Person, die ich geworden bin und freue mich auf das kommende Jahr. Liebe euch alle.

Weg aus Los Angeles
Ob Selena schon bald wieder die Arbeiten an einem weiteren Album aufnehmen oder erneut zur Schauspielerei zurückkehren wird, hat sie unterdes noch nicht näher erläutert. Stattdessen lebt sie auch weiterhin außerhalb von Los Angeles, hat sich ein Anwesen in Orange County zugelegt und versucht ein ganz normales Leben zu führen. Ihren Umzug thematisierte sie schon vor ihrer Auszeit im Interview mit der ELLE und gestand, dass die Stadt der Engel zu toxisch sei. Es ist so eine Befreiung. Los Angeles ist so klaustrophobisch für mich. Jetzt fühle ich mich sicher, wo ich bin. Es ist so, als würde ich mich selbst ein bisschen besser verstehen. […] Der Grund liegt auf der Hand: Es ist nicht echt für mich! Ich kehre zu den simplen Dingen zurück. So war ich schon immer. Ich glaube einfach, dass ich alles in meinem Leben auf's Minimum reduziert habe - und das meine ich im positiven Sinne.