Ein Affe, den Chris Brown seiner vierjährigen Tochter schenkte und mit welchem er im Netz posierte, kommt ihm nun teuer zustehen, er muss sich vor Gericht verantworten.

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Credit: Ser Baffo / GettyImages

Tut alles für Tochter Royalty
Vier Jahre jung ist Chris Browns Tochter Royalty mittlerweile, welche er nicht nur mit einem gleichnamigen Album auf dieser Welt willkommen heißen wollte, sondern auch abgöttisch liebt. Klar, dass der 29-Jährige seinem kleinen Engel keinen Wunsch abschlagen kann und ihr somit das kauft, worauf die Kleine eben Lust hat. Im Dezember 2017 zum Beispiel bekam das Mädchen einen Kapuzineraffen geschenkt und posierte mit dem Tier für diverse Bilder und Videos, welche im Anschluss allesamt ins Netz geladen worden waren. Dass Browns Fans von diesem Streich alles andere als begeistert waren, musste der R’n’B-Superstar ebenfalls feststellen und wurde mit Kommentaren wie den folgenden überschüttet: Affen gehören in die Wildnis. Das ist verrückt! Und was ist, wenn deine Tochter irgendwann keine Lust mehr hat mit dem Äffchen zu spielen? Niemand sollte exotische Tiere kaufen! Das ist furchtbar und Verstehst du nicht, dass es NICHT richtig ist, einen Affen zu halten? Er ist vielleicht in Gefangenschaft aufgewachsen, aber gut möglich, dass seine Mutter nur für den Handel von Jungtieren gefangen wurde. Du unterstützt diesen illegalen Handel, indem du deinen Fans zeigst, dass es okay ist ein wildes Tier zu Hause zu halten.

Einen Monat später statteten dem 29-Jährigen Ermittler der kalifornischen Tierschutzbehörde einen Besuch ab und nahmen das Kapuzineräffchen namens Fiji direkt mit, denn: Chris hatte nicht einmal eine Genehmigung für die Haltung des Tieres eingeholt, muss aktuell mit den Konsequenzen leben und sich schon bald einem Richter erklären. Wie die TMZ aktuell berichtet, muss Brown mit einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten und/oder einer hohen Geldstrafe rechnen, da er gegen die Bestimmungen zum Besitz exotischer Tiere verstoßen und den Affen nicht artgerecht gehalten haben soll. Die erste Verhandlung wurde für den 6. Februar 2019 angesetzt, der Musiker muss vor Gericht erscheinen und sich selbst verteidigen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Nicht das erste Mal
Dass sich Superstars gerne exotische Tiere halten, ist nichts Neues mehr. Auch Kollege Justin Bieber hatte sich schon einmal einen Affen angeschafft, welchen er Mally nannte und mit sich auf Tour nahm. Bei seinem Stopp in München im März 2013 kamen ihm schließlich Polizisten auf die Schliche und haben das 14 Wochen alte Tier beschlagnahmt, da tierseuchen- und artenschutzrechtliche Dokumente fehlten. Der Kanadier bezahlte eine Geldstrafe von 2.100 Euro und kam dem Aufruf nicht nach, den Affen erneut aus dem Tierheim abzuholen. Mally hat im Serengeti-Park in Hodenhagen in Niedersachsen ein neues Zuhause gefunden, befindet sich seither in bester Gesellschaft und zeugte im Sommer 2018 seinen ersten Nachwuchs.