Nachdem der 28-Jährige seiner Tochter Royalty einen Affen geschenkt hatte, klopfte die kalifornische Tierschutzbehörde an seine Tür und beschlagnahmte das Tier. Falls Chris Brown eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen werden sollte, könnte er bis zu sechs Monaten ins Gefängnis wandern.
 
Chris Brown

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Mega-Shitstorm
Im vergangenen Dezember machte Chris Brown seiner dreijährigen Tochter ein ganz besonderes Geschenk und überraschte Royalty mit einem kleinen Kapuzineräffchen. Bilder und Videos des Gespanns postete der stolze Vater wenig später auf seinen Accounts auf Instagram, Twitter und Co. und wurde dafür von seinen Fans scharf kritisiert. Kommentare wie die folgenden wurden massenweise unter seinen Posts geteilt:

“Wie kannst du es nur wagen, deinem Kind einen Affen zu schenken.”

“Nur weil du Geld hast, heißt es noch lange nicht, dass du dir alles und jeden kaufen kannst.”

“Das arme Tier. Es ist kein Spielzeug.”

Chris Brown selbst hat sich zu seinem neuen Haustier keine weiteren Gedanken gemacht. Die kalifornische Tierschutzbehörde hingegen hat Ermittler eingeschaltet, dem Musiker am vergangenen Wochenende einen Besuch abgestattet und herausgefunden, dass er gar keine Genehmigung für die Haltung des Kapuzineräffchens namens Fiji hat. Im Anschluss musste sich der 28-Jährige von dem Tier verabschieden und es in einem Käfig übergeben.

Ernsthafte Konsequenzen
Wie Ermittler Patrick Foy nach der Beschlagnahmung erklärte, sollen einige Fans sich Sorgen um Fiji gemacht und sich an die Behörden gewandt haben. Browns Pressesprecher möchte sich zum redaktionellen Zeitpunkt noch nicht zur Konfiskation zu Wort melden und muss jetzt sowieso erst einmal abwarten, ob eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen wird. Sollte dies der Fall sein könnte er bis zu sechs Monaten ins Gefängnis wandern.

Chris ist im Übrigen nicht der erste Musiker, welcher einen Affen als Haustier halten wollte. Auch Justin Bieber nahm den knuffigen Gesellen Mally im März 2013 mit auf Tour, musste in München schließlich einsehen, dass das Tier nicht artgerecht gehalten wurde. Sein neuer 14 Wochen alter Freund wurde beschlagnahmt, da tierseuchen- und artenschutzrechtliche Dokumente fehlten und landete im Tierheim - Bieber musste 2100 Euro Strafe zahlen. Mally ist inzwischen im Serengeti-Park in Hodenhagen in Niedersachsen angekommen und hat neue Bekanntschaften geschlossen.